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Kuchen in der Parfümerie | Première Peau

SÜSSIGKEITEN UND GOURMAND-GERÜCHE  /  cremig · süß · Gourmand
Kuchen
Kuchen perfume ingredient
CategorySÜSSIGKEITEN UND GOURMAND-GERÜCHE
Subcategorycremig · süß · Gourmand
Origin
VolatilityHerznote
BotanicalN/A — olfaktorische Komposition inspiriert von Gebäck
Odor StrengthMittel
Producing CountriesN/A — olfaktorischer Akkord synthetisch nachgebildet
PyramidHerz

Warm, gebacken und vanillesüß. Kuchen riecht wie eine geöffnete Ofentür – geröstetes Mehl, geschmolzene Butter, Eier, Zucker und Vanille treffen auf Hitze. Es ist Maillard-Reaktion und Karamellisierung in einem Atemzug.

  1. Scent
  2. Terroir & Origins
  3. The Full Story
  4. Fun Fact
  5. Extraction & Chemistry
  6. In Perfumery
  7. See Also

Scent

Warm, geröstet-süß und Butter-Vanille. Die „gebackene“ Qualität – eine Kombination aus Maillard-Produkten – unterscheidet Kuchen von der Süße aus Rohzutaten. Weniger rein süß als Vanille. Komplexer und gerösteter als Zucker. Die Eier- und Mehlkomponenten verleihen dem Gericht eine leicht pikante Grundlage.

Gelber Kuchen (reich an Butter) riecht wärmer und fetter als weißer Kuchen (der sauberer und eher vanillig ist). Die Parfümversion zielt typischerweise auf die wärmere Butterkuchen-Richtung ab.

Evolution over time

Immediately

Immediately

After a few hours

After a few hours

After a few days

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Terroir & Origins

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The Full Story

Der Duft von Kuchen ist eine komplexe Mischung aus Hunderten flüchtiger Verbindungen, die beim Backen entstehen. Bei der Maillard-Reaktion (Aminosäuren + Zucker unter Hitze) entstehen Pyrazine (röstig, nussig), Furanone (Karamell) und Strecker-Aldehyde. Durch die Karamellisierung von Oberflächenzuckern werden Maltol und Cycloten hinzugefügt. Butter trägt Diacetyl bei. Vanilleextrakt fügt Vanillin hinzu.

Kein einzelnes Molekül riecht nach Kuchen – die Note ist eine Ensembleleistung. In der Parfümerie werden Kuchenakkorde durch Schichten von Vanillin/Ethylvanillin (Vanille), Ethylmaltol (gesponnener Zucker), Diacetyl (Butter), Furaneol (Karamell) und optionalen Mandel- oder Eigelbnoten (Benzaldehyd, Decadienal) aufgebaut.

Die Kuchennote im Duft ist bewusst komfortorientiert. Es signalisiert Häuslichkeit, Feierlichkeit und Wärme. Es erscheint in Gourmet-Kompositionen, die eher an Backen als an Essen erinnern wollen – den Prozess und die Atmosphäre, nicht nur den Geschmack.

Did You Know?

Did you know?
Die Maillard-Reaktion, die für die Bräunung und Aromaentwicklung beim Kuchenbacken verantwortlich ist, wurde 1912 vom französischen Chemiker Louis-Camille Maillard beschrieben. Bei der Reaktion entstehen über 600 identifizierte flüchtige Verbindungen – mehr als in Kaffee, Schokolade oder gebratenem Fleisch.

Extraction & Chemistry

Extraction method: Konstruierter Akkord. Keine natürliche Extraktion. Gebaut aus Backaromamolekülen: Vanillin, Ethylmaltol, Diacetyl, Furaneol, Spuren von Pyrazinen. Kein einzelnes Material fängt den vollen Kuchenduft ein.

↑ See Terroir & Origins for origin-specific methods.

Molecular FormulaN/A — gourmand Akkord, der Vanille-, Butter- und Zuckernoten verbindet
CAS NumberN/A — gourmand Akkord, kein einziges Molekül
Botanical NameN/A — olfaktorische Komposition inspiriert von Gebäck
IFRA StatusKeine bekannten Einschränkungen
SynonymsDESSERT · GEBÄCK · KONFEKTION
Physical Properties
Odor StrengthMittel

In Perfumery

Kuchen ist ein herzhafter Feinschmecker-Akkord, der den Backwaren Wärme verleiht. Es fungiert als atmosphärische Note – es erinnert eher an Küchen und Öfen als an bestimmte Süßigkeiten. Hergestellt aus Vanillin, Ethylmaltol, Diacetyl, Furaneol und gerösteten Getreidemolekülen (Pyrazine in Spuren). Passt zu allen Gourmet-Elementen: Früchte, Schokolade, Sahne und warm-holzige Basen.

See Also

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