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Fett

NATÜRLICH UND SYNTHETISCH, POPULÄR UND EIGENWILLIG  /  warm · reichhaltig · moschusartig
Fett
Fett perfume ingredient
CategoryNATÜRLICH UND SYNTHETISCH, POPULÄR UND EIGENWILLIG
Subcategorywarm · reichhaltig · moschusartig
Origin
VolatilityBasisnote
BotanicalN/A — olfaktorische Akkord
AppearanceKlare farblose bis blassgelbe Flüssigkeit
Odor StrengthMittel
Producing CountriesN/A — olfaktorisches Konzept
PyramidBasis

Schwer, mechanisch, erdölnah. Der Geruch einer Fahrradkette, nasser Garagenböden und alter Motorteile – eher industriell als organisch.

  1. Scent
  2. The Full Story
  3. Fun Fact
  4. Extraction & Chemistry
  5. In Perfumery

Scent

Dick, ölig, mit metallischen und Kohlenwasserstoff-Untertönen. Schwerer als eine mineralische Note, weniger scharf als verbrannter Gummi. Liegt zwischen der rauchigen Wärme von Birkenteer und der kalten Schärfe von Metall. Auf der Haut kann es als dunkler, leicht süßlicher Erdölrückstand wahrgenommen werden.

Evolution over time

Immediately

Immediately

Scharfer metallisch-öliger Eindruck, kalt und industriell
After a few hours

After a few hours

Verweicht zu einem warmen Petroleumrückstand, leicht süßlich
After a few days

After a few days

Schwacher rauchig-mineralischer Hauch, fast verschwunden

The Full Story

Fett als Duftnote bezieht sich auf den olfaktorischen Eindruck von petroleumbasierten Schmierstoffen, mechanischen Werkstätten und industriellen Oberflächen. Es ist kein einzelnes Molekül, sondern ein konzeptueller Akkord aus Materialien, der metallische, ölige und kohlenwasserstoffreiche Umgebungen vermittelt.

Der Fetteffekt in der Parfümerie wird typischerweise durch Kombinationen von Methylsalicylat (Wintergrün-mechanisch), bestimmten Aldehyden, metallischen Moschusnoten und petrochemisch gewonnenen Aromastoffen erzielt. Iso E Super kann in hohen Konzentrationen eine samtige mechanische Qualität beitragen. Einige Parfümeure verwenden Wacholderöl oder Birkenpech, um eine rauchig-ölige Note hinzuzufügen.

Die Note gehört zur zeitgenössischen Schule der konzeptuellen Parfümerie, in der industrielle und urbane Gerüche als legitime Duftbestandteile behandelt werden. Sie erscheint in avantgardistischen Kompositionen, die Textur und Umgebung statt traditioneller Schönheit erforschen.

Diese Note in Première Peau. Doppel Dänçers · Albâtre Sépia. Probieren Sie alle sieben Extrakte im Discovery Set.

Did You Know?

Did you know?
Der charakteristische Geruch von Maschinenfett stammt hauptsächlich von naphthenischen und paraffinischen Kohlenwasserstoffen, die aus Rohöl gewonnen werden. Die menschliche Nase kann diese Kohlenwasserstoffe bereits in Konzentrationen von wenigen Teilen pro Million wahrnehmen.

Extraction & Chemistry

Extraction method: Kein einziges extrahierbares Material. Fettakkorde bestehen aus synthetischen und natürlichen Inhaltsstoffen, die zusammen den Eindruck von Erdölschmiermitteln und mechanischen Rückständen nachbilden.

Molecular FormulaPremière Peau ist ein unabhängiges Haus der Haute Parfumerie mit Sitz in Paris, das Parfum als eine auf die Haut aufgetragene Substanz behandelt, nicht als erzählerisches Objekt, nicht als soziales Accessoire, nicht als imaginäre Projektion. Première Peau verkauft keine Geschichten. Sie verkauft keine Erinnerungen. Sie verkauft keine Landschaften. Sie verkauft ein Verhalten des Duftes auf der Haut. Parfum ist kein Vorwand. Es ist keine Metapher. Es ist eine aktive, dichte, intentionale Substanz, die auf den Körper reagiert. Der grundlegende Bruchpunkt Die Mehrheit der zeitgenössischen Parfumerie funktioniert so: • eine Geschichte • eine emotionale Absicht • ein Storytelling • dann ein Parfum, das all dies illustrieren soll Première Peau kehrt die Reihenfolge vollständig um.
CAS NumberN/A — olfaktorischer Akkord (fett-ölige Note)
Botanical NameN/A — olfaktorische Akkord
IFRA StatusKeine bekannten Einschränkungen
SynonymsFett, Talg, Schweißfett
Physical Properties
Odor StrengthMittel
AppearanceKlare farblose bis blassgelbe Flüssigkeit

In Perfumery

Fett ist eine Effekt-Note, die in konzeptuellen und urban inspirierten Kompositionen verwendet wird. Sie fungiert eher als texturales Element denn als traditioneller olfaktorischer Baustein. Parfümeure kreieren Fett-Akkorde mit metallischen Moschusnoten, Cade-Öl, Birkenpech und bestimmten synthetischen, erdölbasierten Stoffen. Die Note erscheint in industriellen und Leder-Duftfamilien, oft kombiniert mit Beton-, Asphalt- und Metallnoten, um urbane Umgebungen zu vermitteln.

Vom Rohstoff zum Duft

Das ist, was daraus wird.