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Jod in der Parfümerie | Première Peau

NATÜRLICH UND SYNTHETISCH, BELIEBT UND SELTSAM  /  aquatisch · metallisch · warm
Jod
Jod perfume ingredient
CategoryNATÜRLICH UND SYNTHETISCH, BELIEBT UND SELTSAM
Subcategoryaquatisch · metallisch · warm
Origin
VolatilityBasisnote
BotanicalN/A — chemisches Element
Odor StrengthMittel
Producing CountriesChile, Japan, Vereinigte Staaten
PyramidBasis

Scharfer, antiseptisch-mariner Geruch. Der Geruch einer am Strand gereinigten Wunde – braunes Betadine, salzige Luft, warmer Seetang, der auf Felsen trocknet.

  1. Scent
  2. The Full Story
  3. Fun Fact
  4. Extraction & Chemistry
  5. In Perfumery
  6. See Also

Scent

Scharf, braun, medizinisch. Wie das Innere eines Erste-Hilfe-Kastens, der in der Nähe des Ozeans geöffnet wurde – ein antiseptischer Stachel über warmer Salzlake und trocknendem Seetang. Nicht sauber, nicht frisch. Eine dunkle, ehrliche Meeresnote.

Evolution over time

Immediately

Immediately

After a few hours

After a few hours

After a few days

After a few days

The Full Story

Jod ist kein Parfümrohstoff im herkömmlichen Sinne. Die Anmerkung bezieht sich auf den scharfen, medizinisch-marinen Geruch von elementarem Jod oder Jodtinktur (in Alkohol gelöstes Jod), der stark mit Küstenumgebungen in Verbindung gebracht wird, in denen jodreiche Algen auf Felsen trocknen.

In der Parfümerie entstehen jodartige Facetten auf natürliche Weise aus bestimmten Meeres- und Algenabsolues oder werden durch spezifische Kombinationen synthetisch nachgebildet. Der Geruch ist nicht die reine ozonische Frische der auf Calone basierenden Meeresakkorde – er ist dunkler, medizinischer, ursprünglicher. Es deutet auf Gezeitentümpel hin, nicht auf offenes Meer.

Um diesen Effekt zu erzielen, verwenden Parfümeure Absolue aus Meeresalgen, Spuren phenolischer Stoffe und jodhaltige synthetische Akkorde. Das Ziel ist ein rauer Küstenrealismus, den kommerzielle Wasserdüfte normalerweise meiden.

Die Note fungiert als Akzent in dunklen, maritimen, animalischen und avantgardistischen Kompositionen. Es fügt eine unangenehm ehrliche Meeresküstenqualität hinzu – den Geruch der tatsächlichen Küste und nicht eine Parfümphantasie des Meeres.

Did You Know?

Did you know?
Bernard Courtois entdeckte 1811 elementares Jod, als er in der Salpeterfabrik seiner Familie in Paris Natriumsalze aus Algenasche extrahierte. Er bemerkte, dass aus der Asche ein violetter Dampf aufstieg, als er zu viel Schwefelsäure hinzufügte – das Element hat seinen Namen vom griechischen Wort ioeides, was violett bedeutet.

Extraction & Chemistry

Extraction method: Für die Verwendung in der Parfümerie wird elementares Jod nicht extrahiert. Der jodartige Charakter in Duftstoffen entsteht durch absolute Algen (Wasserdampfdestillation oder Lösungsmittelextraktion von Meeresalgen) oder durch synthetische Rekonstruktion.

Molecular FormulaI₂
CAS Number7553-56-2
Botanical NameN/A — chemisches Element
IFRA StatusKeine bekannten Einschränkungen
SynonymsIODIN-TINKTUR · IODID
Physical Properties
Odor StrengthMittel
Boiling Point184,35 °C. @ 760,00 mm Hg (geschätzt)
Flash Point32,00 °F. TCC ( 0,00 °C. ) (geschätzt)
Specific Gravity4,93000 @ 25,00 °C.

In Perfumery

Akzentnote in dunklen Meeres-, Animal- und Avantgarde-Kompositionen. Fungiert als Realismusmittel und fügt Wasser- und Meeresakkorden den medizinisch-salzigen Rand einer echten Küste hinzu. Erreicht durch Algenabsolue, phenolische Spuren und jodhaltige synthetische Stoffe. Wird verwendet, um die klare, kommerzielle Frische der Meeresnoten auf Calone-Basis zu kontrastieren.

See Also

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