Amylsalicylat
| Category | POPULÄR UND EIGENWILLIG |
| Subcategory | krautig · blumig · grün |
| Origin | |
| Volatility | Herznote |
| Botanical | N/A — synthetischer Aromastoff |
| Appearance | farblose bis blassgelbe klare Flüssigkeit |
| Odor Strength | Mittel |
| Producing Countries | China, Indien, Europa |
| Pyramid | Herz |
Getrockneter Klee, sonnengewärmtes Heu, ein Hauch von abgekühltem Kamillentee. Der Duft einer Wiese um zwei Uhr nachmittags – krautig, leicht süßlich, weder scharf noch weich.
Scent
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After a few hours
After a few days
The Full Story
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Extraction & Chemistry
Extraction method: Vollsynthetisch. Hergestellt durch Fischer-Veresterung: Salicylsäure reagiert mit Amylalkohol (Pentanol) unter Säurekatalyse (typischerweise Schwefelsäure), wobei Wasser entfernt wird, um das Gleichgewicht zu verschieben. Das Handelsprodukt ist ein Gemisch von Isomeren — 60-73 % n-Pentylsalicylat und 27-38 % Isoamyl (3-Methylbutyl)salicylat. Gehalt: 95-100 % Summe der Isomere. Die Reaktion ist unkompliziert und ertragreich, wodurch Amylsalicylat zu den kostengünstigsten Salicylsäureestern für Parfümeure zählt.
| Molecular Formula | C₁₂H₁₆O₃ |
| CAS Number | 2050-08-0 |
| Botanical Name | N/A — synthetischer Aromastoff |
| IFRA Status | Beschränkt — maximal 2,98 % in Feinkosmetik (Kategorie 4). EU eingestuft als Xn N. IFRA 51. Änderung konform. |
| Synonyms | Salicylsäureamylester, Amylsalicylat, Amyl-2-Hydroxybenzoat |
| Physical Properties | |
| Odor Strength | Mittel |
| Lasting Power | 124 Stunden bei 100,00 % |
| Appearance | farblose bis blassgelbe klare Flüssigkeit |
| Boiling Point | 268,00 °C bei 760,00 mm Hg |
| Flash Point | > 212,00 °F. TCC ( > 100,00 °C. ) |
| Specific Gravity | 1,05000 bis 1,05600 bei 20,00 °C |
| Refractive Index | 1,50700 bis 1,50900 bei 20,00 °C |
In Perfumery
Amylsalicylat fungiert als Herz-zu-Basis-Modifikator und Vermischer, bekannt für seine Fähigkeit, eine sonnige, krautige Wärme hinzuzufügen, ohne einen ausgeprägten Charakter aufzudrängen. Es ist ein Arbeitspferd in Fougère-Kompositionen, wo es mit Kumarin und Lavendel zusammenarbeitet, um das grün-krautige Rückgrat zu schaffen. Ebenso wichtig in Akkorden von Klee, Orchidee, Nelke, Hyazinthe und Azalee – es ist das Molekül, das Parfümeure historisch mit dem Geruch von Orchideen assoziieren, die in der Natur keinen signifikanten Duft produzieren. Seine Rolle in Fougere Royale (1882) – zusammen mit Kumarin, einem der ersten synthetischen Stoffe in der feinen Parfümerie – etablierte es als grundlegendes Fougère-Material. Es glättet Übergänge zwischen zitrischen Kopfnote und moosig-ambernen Basen und verleiht eine gelebte, natürliche Qualität. IFRA beschränkt Amylsalicylat auf maximal 2,98 % in feinen Duftstoffen (Kategorie 4). Innerhalb dieses Rahmens liegen die typischen Einsatzmengen bei 2–8 % im Duftkonzentrat. Es wirkt mit Linalool, Benzylacetat, Iononen, Kumarin und blumigen Aldehyden zusammen. Keine charakteristische Note – es wirkt, indem es das umgebende Material hebt und abrundet.