Aldehyde in der Parfümerie | Première Peau
| Category | BELIEBT UND SELTSAM |
| Subcategory | frisch · Zitrus · fruchtig |
| Origin | |
| Volatility | Kopfnote |
| Botanical | N/A — sowohl synthetische als auch natürlich vorkommende Klasse organischer Verbindungen |
| Appearance | Klare farblose bis blassgelbe Flüssigkeit |
| Odor Strength | Mittel bis stark |
| Producing Countries | Weltweit hergestellt |
| Pyramid | Oben |
Ausgebranntes Kerzenwachs, gebügelte Leinen, ein metallischer Funke, der alles um sich herum hebt. Aldehyde sind kein einzelner Geruch, sondern eine chemische Reihe — C-8 bis C-13 — jedes Mitglied unterscheidet sich, alle teilen diese wachsartige, seifige, fast elektrische Transparenz, die eine Komposition strahlen lässt, statt sie geerdet wirken zu lassen.
Scent
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Extraction & Chemistry
Extraction method: Alle aldehyde aliphatischen Ursprungs in Parfümqualität werden synthetisch hergestellt. Zwei industrielle Verfahren dominieren: (1) Hydroformylierung (der Oxo-Prozess) — terminale Alkene reagieren mit Synthesegas (CO + H2) über Kobalt- oder Rhodiumkatalysatoren bei 85–200 °C und 18–300 bar, wobei das entsprechende Aldehyd mit einem zusätzlichen Kohlenstoff entsteht. Rhodium-Phosphin-Katalysatoren (seit den 1970er Jahren entwickelt) arbeiten bei niedrigeren Drücken und bieten eine höhere Selektivität zugunsten linearer gegenüber verzweigten Verbindungen. (2) Katalytische Oxidation oder Dehydrierung von primären Alkoholen — z. B. 1-Decanol zu Decanal über Kupfer- oder Silberkatalysatoren bei 300–400 °C. Einige kurzkettige Aldehyde kommen natürlich in Zitrusölen vor — Decanal findet sich zu 0,1–0,5 % im Öl der süßen Orangenschale, Nonanal in Spuren — aber die kommerzielle Versorgung erfolgt vollständig synthetisch, um Konsistenz, Reinheit und Kosten zu gewährleisten. 2-Methylundecanal wurde erstmals 1904 von Georges Darzens durch die nach ihm benannte Glycidester-Kondensation synthetisiert.
| Molecular Formula | Allgemeine Formel: R-CHO — Parfümaldehyde reichen von C₈H₁₆O bis C₁₄H₂₈O |
| CAS Number | Verbindungsklasse. Wichtige CAS-Nummern: Octanal C-8 (124-13-0), Nonanal C-9 (124-19-6), Decanal C-10 (112-31-2), Undecanal C-11 (112-44-7), Dodecanal C-12 Laurinsäure (112-54-9), 2-Methylundecanal C-12 MNA (110-41-8) |
| Botanical Name | N/A — sowohl synthetische als auch natürlich vorkommende Klasse organischer Verbindungen |
| IFRA Status | Eingeschränkt. Individuelle Grenzwerte gemäß IFRA/RIFM: Decanal maximal 1 % im Duftkonzentrat, Undecanal maximal 1 %, Dodecanal maximal 2 %, 2-Methylundecanal maximal 2 %. C-12 MNA (2-Methylundecanal) ist als Hautsensibilisator eingestuft (GHS Kat. 1, H317) und ist ein in der EU gelisteter Duftstoffallergen, der bei einem Gehalt über 0,001 % in Produkten zur Anwendung auf der Haut kennzeichnungspflichtig ist (Verordnung 1223/2009, Anhang III). |
| Synonyms | ALDEHYD · ALIPHATISCHES ALDEHYD · AROMATISCHES ALDEHYD |
| Physical Properties | |
| Odor Strength | Mittel bis stark |
| Lasting Power | Variiert je nach Kettenlänge: C-8 ~7 Stunden, C-11 ~72 Stunden, C-12 Laurinsäure ~368 Stunden, C-12 MNA ~388 Stunden (TGSC-Daten bei 100%) |
| Appearance | Klare farblose bis blassgelbe Flüssigkeit |
In Perfumery
Kopfnotenverstärker, Diffusionsbooster und Transparenzmittel. Aliphatische Aldehyde (C-8 bis C-13) fungieren als olfaktorische Highlights – sie projizieren das Herz nach außen und machen umliegende Materialien heller und strahlender. Wichtige Vertreter und ihre CAS-Nummern: Octanal (C-8, 124-13-0, scharfe Orangenschale), Nonanal (C-9, 124-19-6, wachsig-zitrus-rosig), Decanal (C-10, 112-31-2, süß-wachsig-orangenschalig), Undecanal (C-11, 112-44-7, frische Leinenklarheit), Dodecanal (C-12 Laurin, 112-54-9, seifig-wachsig-fettige Diffusion) und 2-Methylundecanal (C-12 MNA, 110-41-8, metallisch-bernsteinfarbener Glanz). Selbst in Kompositionen, die nicht als aldehydisch vermarktet werden, werden Spuren von C-11 oder C-12 routinemäßig in einer Dosierung von 0,01–0,1 % für Hebung und Projektion eingesetzt. Die aldehydisch-florale Familie – aufgebaut auf überdosiertem C-10, C-11 und C-12 MNA – prägte die feminine Parfümerie des 20. Jahrhunderts. Aldehyde treten auch in Chypre-, Fougère- und pudrig-orientalischen Kompositionen auf. 2-Methylundecanal ist als Hautsensibilisator eingestuft (GHS Kategorie 1, H317) und ein in der EU gelisteter Duftstoffallergen, das bei einem Gehalt über 0,001 % in leave-on-Kosmetikprodukten deklariert werden muss.
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