Gelb bis bernsteinfarben, wachsartiger Feststoff oder zähflüssige Flüssigkeit (Absolue)
Odor Strength
mittel
Producing Countries
Frankreich, Marokko, Spanien, Äthiopien
Pyramid
Herz
Warm, honigartig-wachsig mit einer dezenten floralen Tiefe. Bienenwachs-Absolue riecht, als würde man einen alten Bienenstock öffnen – warme Waben, getrockneter Honig, eine Spur Propolis und Wildblumen.
Warm, honigsüß, deutlich wachsartig. Strukturierter als Honig-Absolue – neben der Süße gibt es auch eine trockene, leicht rauchige Note. Ein subtiler blumiger Unterton durch eingeschlossenen Pollen. Wärmer als Vanillin, weniger süß als Maltol, komplexer als synthetische Honigakkorde. Die wachsartige Qualität ist einzigartig – sie verleiht dem Duft eine fühlbare, fast physische Präsenz.
Evolution over time
Immediately
Immediately
Warmer Honig-Wachs-Ausbruch, sofort gemütlich und süß.
After a few hours
After a few hours
Wachshaltiger Charakter vertieft sich. Subtile rauchig-propolisartige Facette tritt hervor. Florale Untertöne.
After a few days
After a few days
Beständige warme, wachsige Basis. Honigartig und taktil. Langsames, sanftes Verblassen.
Terroir & Origins
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The Full Story
Gewonnen aus den Wachsplatten der Apis mellifera (Honigbiene). Das Absolue ist dunkelbernsteinfarben, dickflüssig und intensiv warm-süß. Es fängt ein vollständigeres Duftprofil ein als Honig selbst – die wachsige, leicht rauchige, propolisartige Qualität der Bienenstockumgebung.
Der Duft öffnet sich warm und honigsüß, offenbart dann eine wachsige, leicht blumige Tiefe. Es gibt eine subtile Rauchigkeit und eine kaum wahrnehmbare animalische Note – die olfaktorische Spur von Bienenaktivität, Pollen und Fermentation. Wichtige Aromastoffe sind Palmitinsäureester, Cerotinsäure sowie verschiedene Ketone und Aldehyde, die während des Extraktionsprozesses entstehen.
Beeswax Absolue unterscheidet sich vom Honigabsolue (das süßer und deutlicher „honigartig“ ist) und vom Bienenwachs selbst (das weniger flüchtige Bestandteile enthält). Es nimmt eine einzigartige Position in der Parfümerie ein – warm, natürlich-süß, mit einer taktilen Qualität, die eher als „Wachs“ denn als „Zucker“ wahrgenommen wird. Es verleiht Honigakkorden, gourmandigen Kompositionen und warm-blumigen Mischungen Textur und Tiefe.
Bienenwachs wird seit über 9.000 Jahren in der menschlichen Kultur verwendet. Neolithische Töpferwaren aus Europa und Nordafrika weisen Bienenwachsrückstände auf, die bereits vor der Honiggewinnung entstanden sind, was darauf hindeutet, dass die frühen Menschen das Wachs selbst (zum Abdichten und Kleben) schätzten, bevor sie lernten, Honig systematisch zu ernten.
Extraction & Chemistry
Extraction method: Lösungsmittelextraktion von Bienenwachskämmen, typischerweise unter Verwendung von Hexan oder Ethanol. Die Kämme werden geschmolzen, gefiltert und dann extrahiert. Die Ausbeute ist gering – etwa 0,5–1 % von Wachs bis Absolut. Die Qualität hängt von der Blumenquelle ab, die die Bienen gefressen haben; Bienenwachs aus der Lavendelregion erzeugt ein deutlich anderes Ergebnis als das aus der Wildblumenregion.
Gelb bis bernsteinfarben, wachsartiger Feststoff oder zähflüssige Flüssigkeit (Absolue)
Melting Point
62–65 °C (Rohwachs)
In Perfumery
Herz-zu-Basis-Note mit Honigakkorden, warm-blumigen und köstlichen Kompositionen. Bienenwachs-Absolue sorgt für eine natürliche Honigwachswärme, die synthetische Stoffe nicht vollständig reproduzieren können. Es verleiht Honigrekonstruktionen Textur und Tiefe, bereichert warme Blumensträuße (insbesondere Rose und Neroli) und sorgt für eine natürlich-süße Basisnote in Gourmet-Kompositionen. Der wachsartige Charakter wirkt auch in Leder- und Tabakakkorden und sorgt für eine honigartige Weichheit.