Ein fantasievolles Zitrus-Akkord, das die Süße der Mandarine mit der Bitterkeit der Bitterorange verbindet. Keine echte Frucht – eine Kreation des Parfümeurs.
Die Eröffnung ist mandarinbetont: süß, saftig, mit dieser Helligkeit der Orangenschale. Aber innerhalb der ersten Minuten erscheint eine bittere Note – trockener als die Mandarine, grüner, fast kräuterartig. Die beiden Charaktere koexistieren, ohne sich vollständig zu vermischen, was der Punkt ist: die Spannung zwischen süß und bitter ist die Identität der Komposition.
Nach dreißig Minuten auf einem Duftstreifen hat sich die Süße abgeschwächt. Der bittere Orangencharakter ist jetzt dominanter – eine trockene, leicht seifige Qualität, wie Petitgrain. Der Saft ist verschwunden; was bleibt, ist Schale und Mark.
Nach zwei Stunden: eine warme, leicht holzige Trockenheit. Die Zitrusnote verblasst in der Basis und hinterlässt eine dünne, saubere Bitterkeit, die als Brücke zu dem dient, was darunter liegt.
Evolution over time
Immediately
Immediately
Hell und spritzig mit süßen Mandarinennoten.
After a few hours
After a few hours
Entwickelt sich zu einem warmen, bitteren Orangencharakter.
After a few days
After a few days
Verfeinert sich zu subtilen Kräuter- und Blumennuancen.
The Full Story
Mandora ist eine Fantasienote, keine botanische Art. Der Name deutet auf seine Absicht hin: ein hybrides Konzept zwischen Mandarine (Citrus reticulata) und Bitterorange (Citrus aurantium), das die honigsüße Süße der ersten mit der trockenen, neroli-ähnlichen Bitterkeit der zweiten verbindet.
Es gibt keine Mandora-Frucht in der kommerziellen Landwirtschaft. Die Note wird aus Mischungen von Mandarinenöl, Petitgrain und Bitterorangen-Schalenfraktionen hergestellt, manchmal mit synthetischen Verstärkern wie Methyl N-Methylanthranilat (das der Mandarine bei hoher Konzentration ihre charakteristische dunkle, fast traubenähnliche Qualität verleiht).
Der Akkord existiert, weil Parfümeure manchmal einen Zitrusauftakt brauchen, der wärmer und weniger scharf als Bergamotte, aber strukturierter als reine Mandarine ist. Mandora füllt diese Lücke.
Diese Note in Premiere Peau. Gravitas Capitale, Nuit Elastique und Rose Monotone. Probieren Sie alle sieben Extrakte im Discovery Set.
Did You Know?
Did you know?
Mandora ist eine hybride Zitrusfrucht, die durch die Kreuzung einer Mandarine mit einer Pampelmuse entsteht und eine einzigartige süß-bittere Geruchssignatur erzeugt, die sich von der der beiden Elternfrüchte unterscheidet.
Extraction & Chemistry
Extraction method: N/A – Fantasy-Akkord. Der Duft von Mandora wird durch synthetische Akkorde nachgebildet.
N/A — Zitrushybrid (kein einzelner CAS; verwandt mit Mandarinenöl CAS 8008-31-9)
Botanical Name
Citrus-Reticulata-Hybrid
IFRA Status
Keine bekannten Einschränkungen
Synonyms
Mandarinenorange, Citrus reticulata
Physical Properties
Odor Strength
Mittel bis stark
Appearance
Gelb bis golden flüssig mobil
Specific Gravity
0,850 bis 0,870 bei 25 °C
Refractive Index
1,472 bis 1,478 bei 20 °C
In Perfumery
In der Parfümerie ist Mandora sowohl eine Kopfnote als auch eine Herznote und verleiht dem Duft eine sofortige Frische und einen lebendigen Charakter. Parfümeure nutzen oft die hellen Zitrusnoten der Mandora, um belebende Düfte zu kreieren, die Gefühle von Freude und Vitalität vermitteln. Ihr einzigartiges Gleichgewicht aus Süße und Bitterkeit kann auch verwendet werden, um bodenständigere Kompositionen zu unterstützen, was sie zu einem wertvollen Bestandteil im Werkzeugkasten des Parfümeurs macht.