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Velvione™

MOSCHUS, AMBER, ANIMALISCHE NOTEN  /  moschusartig · warm · pudrig
Velvione™
Velvione™ perfume ingredient
CategoryMOSCHUS, AMBER, ANIMALISCHE NOTEN
Subcategorymoschusartig · warm · pudrig
Origin
VolatilityBasisnote
BotanicalN/A — synthetischer makrozyklischer Moschus (ein Schweizer Parfümhaus)
AppearanceWeißes kristallines Pulver oder Flüssigkeit
Odor StrengthMittel
Producing CountriesSchweiz (ein Schweizer Parfümhaus)
PyramidBasis

Weich, samtig, holzig-moschusartig. Velvione ist ein makrozyklisches Moschusketon, das nach warmem Kaschmir riecht – pudrig-weich, mit einem holzigen Unterton und ohne die Süße von weißem Moschus.

  1. Scent
  2. The Full Story
  3. Fun Fact
  4. Extraction & Chemistry
  5. In Perfumery

Scent

Weich, samtig, holzig-warm, leicht pudrig. Weniger süß als weiße Moschusakkorde, strukturierter – der Geruch erinnert an Samt oder Kaschmir. Trockener und holziger als typische Lacton-Moschusstoffe. Wie der Duft, der nach einem langen Tag auf einem Kaschmirpullover zurückbleibt – warm, persönlich, kaum wahrnehmbar, völlig umhüllend.

Evolution over time

Immediately

Immediately

Sanfte holzig-moschusartige Wärme, samtig, zarter Puder
After a few hours

After a few hours

Tiefer, stärker in die Haut integriert, kaschmirartiger Komfort
After a few days

After a few days

Anhaltender weicher Moschus, warm, strukturiert, kaum wahrnehmbar

The Full Story

Velvione ist ein proprietärer makrozyklischer Moschusketon, entwickelt von einem Schweizer Parfümhaus. Er zeichnet sich durch seinen weichen, samtigen, holzig-moschusartigen Charakter aus — weniger süß als Galaxolide (polyzyklisch), weniger fruchtig als Helvetolide, holziger-texturaler als Habanolide. Der Name verweist direkt auf seine definierende Eigenschaft: samtartige Weichheit.

Makrozyklische Moschusketone besetzen eine spezielle Nische innerhalb der Moschusfamilie — sie tendieren dazu, wärmer, trockener und texturaler zu sein als Moschuslactone (Exaltolide, Habanolide) oder polyzyklische Moschusse (Galaxolide, Tonalide). Velvione steht in dieser Ketonkategorie neben natürlichem Moschon (aus Moschushirsch).

Die Verschiebung hin zu makrozyklischen Moschussen in der zeitgenössischen Verwendung wird sowohl durch Umweltbedenken (polyzyklische Moschusse sind persistente Umweltverschmutzer) als auch durch ästhetische Präferenzen (Makrozyklische riechen natürlicher und hautähnlicher) vorangetrieben.

In der Formulierung bietet Velvione eine texturale, kaschmirartige Basisnote, die Weichheit und Wärme ohne Süße verleiht — besonders geschätzt in minimalistischen, holzigen und hautnahen Kompositionen.

Diese Note in Première Peau. Doppel Dänçers · Albâtre Sépia. Probieren Sie alle sieben Extrakte im Discovery Set.

Verwandt: Aldambre · Ambrarome · Ambrein · Ambreine · Ambrettolide · Ambronova · Ammoniak · Animalische Noten

Did You Know?

Did you know?
Natürliches Muskon — eine Referenz für makrocyclische Moschusketone wie Velvione — wurde erstmals 1926 von Leopold Ruzicka synthetisiert, eine Arbeit, die zu seinem Nobelpreis für Chemie 1939 für Forschungen an Polymethylenen und höheren Terpenen beitrug.

Extraction & Chemistry

Extraction method: Vollsynthetisch – eine proprietäre Synthese des Schweizer Dufthauses. Makrozyklische Ketonchemie. Kein natürliches Äquivalent, obwohl es ein ähnliches olfaktorisches Territorium einnimmt wie natürliches Muscone (vom Moschus moschiferus, dem Moschustier – jetzt CITES-geschützt).

Molecular FormulaC₁₆H₂₈O
CAS Number5765-44-6
Botanical NameN/A — synthetischer makrozyklischer Moschus (ein Schweizer Parfümhaus)
IFRA StatusKeine bekannten Einschränkungen
SynonymsSynthetischer Moschus
Physical Properties
Odor StrengthMittel
AppearanceWeißes kristallines Pulver oder Flüssigkeit
Boiling Point340 °C @ 760 mm Hg (geschätzt)
Flash Point> 100 °C
Specific Gravity0,930–0,950 @ 25 °C

In Perfumery

Velvione (ein Schweizer Duftunternehmen) ist ein makrozyklisches Moschusketon, das einen weichen, samtigen, holzig-moschusartigen Basischarakter bietet. Es befindet sich im Bereich des natürlichen Moschusons – warm, trocken, texturiert. Verwendet in Kaschmir-ähnlichen Akkorden, minimalistischen Kompositionen und Hautduftparfums. Hervorragende Mischbarkeit – verleiht Weichheit ohne Süße. Teil des Branchenwandels von polyzyklischen zu makrozyklischen Moschusdüften (bessere biologische Abbaubarkeit, natürlicherer Geruch).

Vom Rohstoff zum Duft

Das ist, was daraus wird.