N/A — synthetischer makrozyklischer Moschus (ein Schweizer Parfümhaus)
Appearance
Weißes kristallines Pulver oder Flüssigkeit
Odor Strength
Mittel
Producing Countries
Schweiz (ein Schweizer Parfümhaus)
Pyramid
Basis
Weich, samtig, holzig-moschusartig. Velvione ist ein makrozyklisches Moschusketon, das nach warmem Kaschmir riecht – pudrig-weich, mit einem holzigen Unterton und ohne die Süße von weißem Moschus.
Weich, samtig, holzig-warm, leicht pudrig. Weniger süß als weiße Moschusakkorde, strukturierter – der Geruch erinnert an Samt oder Kaschmir. Trockener und holziger als typische Lacton-Moschusstoffe. Wie der Duft, der nach einem langen Tag auf einem Kaschmirpullover zurückbleibt – warm, persönlich, kaum wahrnehmbar, völlig umhüllend.
Tiefer, stärker in die Haut integriert, kaschmirartiger Komfort
After a few days
After a few days
Anhaltender weicher Moschus, warm, strukturiert, kaum wahrnehmbar
The Full Story
Velvione ist ein proprietärer makrozyklischer Moschusketon, entwickelt von einem Schweizer Parfümhaus. Er zeichnet sich durch seinen weichen, samtigen, holzig-moschusartigen Charakter aus — weniger süß als Galaxolide (polyzyklisch), weniger fruchtig als Helvetolide, holziger-texturaler als Habanolide. Der Name verweist direkt auf seine definierende Eigenschaft: samtartige Weichheit.
Makrozyklische Moschusketone besetzen eine spezielle Nische innerhalb der Moschusfamilie — sie tendieren dazu, wärmer, trockener und texturaler zu sein als Moschuslactone (Exaltolide, Habanolide) oder polyzyklische Moschusse (Galaxolide, Tonalide). Velvione steht in dieser Ketonkategorie neben natürlichem Moschon (aus Moschushirsch).
Die Verschiebung hin zu makrozyklischen Moschussen in der zeitgenössischen Verwendung wird sowohl durch Umweltbedenken (polyzyklische Moschusse sind persistente Umweltverschmutzer) als auch durch ästhetische Präferenzen (Makrozyklische riechen natürlicher und hautähnlicher) vorangetrieben.
In der Formulierung bietet Velvione eine texturale, kaschmirartige Basisnote, die Weichheit und Wärme ohne Süße verleiht — besonders geschätzt in minimalistischen, holzigen und hautnahen Kompositionen.
Natürliches Muskon — eine Referenz für makrocyclische Moschusketone wie Velvione — wurde erstmals 1926 von Leopold Ruzicka synthetisiert, eine Arbeit, die zu seinem Nobelpreis für Chemie 1939 für Forschungen an Polymethylenen und höheren Terpenen beitrug.
Extraction & Chemistry
Extraction method: Vollsynthetisch – eine proprietäre Synthese des Schweizer Dufthauses. Makrozyklische Ketonchemie. Kein natürliches Äquivalent, obwohl es ein ähnliches olfaktorisches Territorium einnimmt wie natürliches Muscone (vom Moschus moschiferus, dem Moschustier – jetzt CITES-geschützt).
Molecular Formula
C₁₆H₂₈O
CAS Number
5765-44-6
Botanical Name
N/A — synthetischer makrozyklischer Moschus (ein Schweizer Parfümhaus)
IFRA Status
Keine bekannten Einschränkungen
Synonyms
Synthetischer Moschus
Physical Properties
Odor Strength
Mittel
Appearance
Weißes kristallines Pulver oder Flüssigkeit
Boiling Point
340 °C @ 760 mm Hg (geschätzt)
Flash Point
> 100 °C
Specific Gravity
0,930–0,950 @ 25 °C
In Perfumery
Velvione (ein Schweizer Duftunternehmen) ist ein makrozyklisches Moschusketon, das einen weichen, samtigen, holzig-moschusartigen Basischarakter bietet. Es befindet sich im Bereich des natürlichen Moschusons – warm, trocken, texturiert. Verwendet in Kaschmir-ähnlichen Akkorden, minimalistischen Kompositionen und Hautduftparfums. Hervorragende Mischbarkeit – verleiht Weichheit ohne Süße. Teil des Branchenwandels von polyzyklischen zu makrozyklischen Moschusdüften (bessere biologische Abbaubarkeit, natürlicherer Geruch).