NATÜRLICH UND SYNTHETISCH, BELIEBT UND SELTSAM / frisch · blumig · pudrig
Schnee
Category
NATÜRLICH UND SYNTHETISCH, BELIEBT UND SELTSAM
Subcategory
frisch · blumig · pudrig
Origin
Volatility
Kopfnote
Botanical
N/A (atmosphärischer Akkord)
Appearance
N/A (olfaktorische Akkord — kein einzelnes Material)
Odor Strength
Mittel bis stark
Producing Countries
N/A (atmosphärischer Akkord)
Pyramid
Oben
Kalt, sauber, nahezu geruchlos. Neuschnee hat eine schwache mineralisch-ozonische Qualität – kalte Luft, Eiskristalle und das Fehlen von biologischem Zerfall.
Kalt, sauber, nahezu abwesend. Eine schwache mineralisch-ozonische Qualität in der Kopfnote, die sich in Transparenz auflöst. Weniger organisch als Regen, weniger mineralisch als nasser Stein, mit einer besonderen eisigen Reinheit. Das Gefühl kalter Luft in den Nasenlöchern trägt genauso dazu bei wie jedes tatsächliche Molekül. Schneeakkorde riechen nach Wintermorgen – die Welt ist sauber geschrubbt.
Evolution over time
Immediately
Immediately
Kalter ozonisch-mineralischer Blitz, klar und scharf
After a few hours
After a few hours
Transparent, fast nicht vorhandene Reinheit
After a few days
After a few days
Verflogen — Schneeakkorde sind darauf ausgelegt, zu verschwinden
The Full Story
Schnee ist wie Wasser im Wesentlichen geruchlos. Was Menschen als „Geruch von Schnee“ beschreiben, ist tatsächlich eine Kombination von Umwelteinflüssen: Kalte Luft unterdrückt die meisten flüchtigen Verbindungen und reduziert Hintergrundgerüche; die Ozonwerte steigen vor Schneefall; und der gefrorene Boden hört auf, die erdigen flüchtigen Stoffe (Geosmin, 2-MIB) abzugeben, die für unfrorenen Boden charakteristisch sind.
Mit anderen Worten „riecht“ Schnee nach dem Fehlen von Geruch – eine Reinheit, die durch die kältebedingte Unterdrückung aller anderen Gerüche entsteht. Die schwache mineralisch-ozonische Qualität, die manche Menschen wahrnehmen, kann echt sein (die Ozonkonzentration steigt vor Winterstürmen) oder das Gehirn interpretiert das Kältegefühl im Nasengewebe als Duft.
In der Parfümerie rekonstruiert der Schnee-Akkord dieses Gefühl von kalter, sauberer Abwesenheit. Er besteht aus ozonischen Noten, kalt-metallischen Materialien und dem bewussten Weglassen warmer, organischer Elemente. Die Herausforderung für den Parfümeur besteht darin, aus Nichts etwas Duftendes zu machen.
Die Leute können wirklich „den kommenden Schnee riechen“. Untersuchungen deuten darauf hin, dass dies auf erhöhte Ozonwerte in der unteren Atmosphäre vor Schneestürmen zurückzuführen ist, kombiniert mit der Unterdrückung flüchtiger Erdstoffe, wenn die Bodentemperatur unter den Gefrierpunkt fällt. Die Nase nimmt eine echte chemische Veränderung wahr und stellt sich keine vor.
Extraction & Chemistry
Extraction method: Kein natürlicher Extrakt. Schnee hat keinen Duft. Der Schnee-Akkord besteht aus ozonischen, kalt-metallischen und transparenten Materialien, die das Gefühl von kalter, sauberer Luft vermitteln sollen.
Molecular Formula
N/A (atmosphärischer Akkord)
CAS Number
N/A (atmosphärischer Akkord)
Botanical Name
N/A (atmosphärischer Akkord)
IFRA Status
Keine bekannten Einschränkungen
Synonyms
neige, frischer Schnee-Akkord
Physical Properties
Odor Strength
Mittel bis stark
Appearance
N/A (olfaktorische Akkord — kein einzelnes Material)
In Perfumery
Snow ist ein konzeptioneller Kopfnotenakkord, der für kalte, klare Atmosphäre sorgt. Hergestellt aus ozonischen Molekülen, kalt-metallischen Noten (Aldehyden) und transparentem Moschus. Der Schlüssel liegt in der Zurückhaltung – Schneeakkorde wirken sowohl durch das, was sie ausschließen (Wärme, Süße, organische Stoffe), als auch durch das, was sie einschließen. Wird in winterlichen, minimalistischen und eisigen Kompositionen verwendet. Passt zu weißem Tee, Iris und mineralischen Noten.