Sauberer, transparenter, hautwarmer Moschus mit einer fruchtig-birnigen Note. Sylkolide ist ein makrozyklisches Lacton, das nach frisch gewaschener Wäsche riecht, die in der Sonne liegt, mit einer Schale reifer Birnen in der Nähe.
Rein, transparent, leicht fruchtig-birnenartig, hautwarm. Weniger pudrig als Habanolid, weniger animalisch als Exaltolid, weniger süß als Galaxolid. Ein ruhiger, moderner Moschus mit frischer Wäschequalität und einer subtilen Fruchtigkeit, die verhindert, dass er sich steril anfühlt. Wie warme, saubere Haut mit einem Hauch von Birne.
Evolution over time
Immediately
Immediately
Reiner Moschus, zarter Birnenfrucht, transparent
After a few hours
After a few hours
Wärmer, hautähnlicher, weniger fruchtig, weich
After a few days
After a few days
Anhaltender, leiser Moschus, kaum wahrnehmbar, hautnah
The Full Story
Sylkolide ist ein synthetischer makrozyklischer Moschuslacton, der in der zeitgenössischen Verwendung für seinen klaren, transparenten, leicht fruchtig-moschusartigen Charakter geschätzt wird. Es gehört zur Familie der makrozyklischen Moschusse — großringige Moleküle (typischerweise 15-17 Atome), die aufgrund ihrer natürlichen Duftqualität und hervorragenden biologischen Abbaubarkeit als Standard der Moschuschemie gelten.
Das Molekül verleiht einen sauberen, weißen Moschuscharakter mit einer besonderen, birnenähnlichen Fruchtnote, die es von anderen makrozyklischen Verbindungen wie Exaltolide (tierischer) oder Habanolide (pudriger) unterscheidet. Es hat eine moderate Haftfähigkeit und gute Diffusion.
Makrozyklische Moschusse als Klasse wurden von natürlichem Moschon (aus Moschushirsch) und Civeton (aus Zibetkatze) inspiriert. Sylkolide steht für die Bewegung der Branche hin zu saubereren, hautähnlicheren Moschussen mit besseren Umweltprofilen als die polyzyklischen Moschusse (Galaxolide, Tonalide), die das späte 20. Jahrhundert dominierten.
In der Formulierung bietet Sylkolide eine moderne, transparente moschusartige Basis, die unterstützt, statt zu dominieren.
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Makrozyklische Moschusarten wie Sylkolid haben molekulare Ringe aus 15–17 Atomen – diese spezifische Ringgröße ist entscheidend, da etwas kleinere oder größere Ringe den Moschuscharakter vollständig verlieren. Der Zusammenhang zwischen Ringgröße und Moschusgeruch war einer der rätselhaftesten Struktur-Aktivitäts-Beziehungen der frühen Duftstoffchemie.
Extraction & Chemistry
Extraction method: Vollsynthetisch – hergestellt durch Makrolactonisierungschemie. Keine natürliche Quelle. Der Herstellungsprozess umfasst Ringschlussreaktionen zur Bildung der charakteristischen Lactonstruktur mit großen Ringen. Teil der makrozyklischen Moschusfamilie, die dem natürlichen Muscon nachempfunden ist.
Molecular Formula
C₁₆H₂₈O₃
CAS Number
676532-44-8
Botanical Name
N/A – synthetisches Molekül
IFRA Status
Keine bekannten Einschränkungen
Synonyms
Synthetischer Moschus, Moschusketon
Physical Properties
Odor Strength
Mittel
Lasting Power
Über 200 Stunden auf Riechstreifen
Appearance
Weißes kristallines Pulver oder Flüssigkeit
Boiling Point
330,00 °C. @ 760,00 mm Hg
Flash Point
> 230,00 °F. TCC (> 110,00 °C.)
Specific Gravity
0,93700 bis 0,94300 @ 25,00 °C.
In Perfumery
Sylkolide ist ein makrozyklischer Moschuslacton, der als transparente, klare Basisnote fungiert. Seine fruchtig-birnige Qualität unterscheidet ihn von anderen makrozyklischen Verbindungen. Verwendet in sauberen, leichten und zeitgenössischen Kompositionen, in denen Moschus präsent, aber nicht aufdringlich sein soll. Hervorragend als Basisnotenmischer – es unterstützt florale, fruchtige und holzige Herztöne, ohne zu konkurrieren. Teil des Branchenwandels von polyzyklischen Moschusdüften (Umweltbedenken) hin zu makrozyklischen Moschusdüften (biologisch abbaubar, natürlicherer Geruch).