Asphalt in der Parfümerie | Première Peau
| Category | NATÜRLICH UND SYNTHETISCH, BELIEBT UND SELTSAM |
| Subcategory | warm · reichhaltig · balsamisch |
| Origin | |
| Volatility | Basisnote |
| Botanical | N/A — Erdöl-Derivat |
| Appearance | Dunkelbraunes bis schwarzes zähflüssiges Material |
| Odor Strength | Mittel |
| Producing Countries | Naher Osten, Vereinigte Staaten, Venezuela |
| Pyramid | Basis |
Erhitzter Teer, verbrannter Mineralstoff, die scharfe Süße einer Straße, die sich unter der Mittagssonne erwärmt. Nicht rohes Erdöl – etwas Dunkleres, Klebrigeres, mit einem phenolischen Biss, der im Hals hängen bleibt.
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Terroir & Origins
Indicative 2025 wholesale prices.
The Full Story
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Extraction & Chemistry
Extraction method: Asphalt wird für die Parfümerie nicht auf herkömmliche Weise gewonnen. Der olfaktorische Akkord wird aus mehreren Materialien rekonstruiert: gereinigtes Wacholderöl (Pyrolyse von Juniperus oxycedrus-Kernholz bei 400–600 °C in verschlossenen Retorten, wobei Guaiacol, Cresole und Phenole entstehen), gereinigtes Birkenpechöl (Trockendestillation der Rinde von Betula pendula – rohe Form ist IFRA-verboten; nur gereinigte Fraktionen, die die PAH-Grenzwerte von 1 ppb Benzo[a]pyren + 1,2-Benzanthracen im Fertigprodukt einhalten), Styrax-Resinoid (Lösungsmittel-Extraktion des Harzes von Liquidambar orientalis oder L. styraciflua; die Vulcain-Qualität wird zusätzlich pyrogenisiert, um den teerigen-lederartigen Charakter zu verstärken) und synthetische Aromastoffe einschließlich Guaiacol (CAS 90-05-1) und Para-Cresol (CAS 106-44-5). Einige avantgardistische Parfümeure haben mit tatsächlichen Bitumentinkturen experimentiert – Bitumen, das in Ethanol mazeriert wurde – doch regulatorische Beschränkungen und Schwankungen von Charge zu Charge begrenzen die kommerzielle Verwendbarkeit.
↑ See Terroir & Origins for origin-specific methods.
| Molecular Formula | Komplexes Kohlenwasserstoffgemisch |
| CAS Number | 8052-42-4 |
| Botanical Name | N/A — Erdöl-Derivat |
| IFRA Status | Keine direkte IFRA-Norm für Asphalt als Konzept. Die einzelnen Komponenten unterliegen individuellen Beschränkungen: Roh-Birkenpech verboten (gereinigtes erlaubt mit PAH-Marker unter 1 ppb im Endprodukt); Styrax-Resinoid nach Kategorie eingeschränkt (0,12–4,50 %); gereinigtes Wacholderöl unterliegt denselben PAH-Marker-Grenzwerten wie Birkenpech. |
| Synonyms | Bitumen, Teer |
| Physical Properties | |
| Odor Strength | Mittel |
| Appearance | Dunkelbraunes bis schwarzes zähflüssiges Material |
In Perfumery
Asphalt fungiert als Basisnotenanker und Konzepttreiber – es signalisiert urbanen, mineralischen, anti-floralen Anspruch. Funktional ist es ein Modifikator und Fixativ, das leichtere Zitrus- und grüne Elemente auf einem dunklen, teerigen Fundament verankert. Der Akkord besteht typischerweise aus gereinigtem Cade-Öl (rauchig-phenolische Basis), Guajakol (medizinischer Teer-Biss), Para-Cresol (scharf, animalisch-teerig) und Styrax-Resinoid (balsamische Dunkelheit). Einige Formulierungen enthalten Spuren von Castoreum oder Costus für animalische Tiefe. Gereinigtes Birkenpechöl war historisch zentral, aber rohe Formen sind jetzt IFRA-verboten; nur gereinigtes Material, das die PAH-Grenzwerte (1 ppb Benzo[a]pyren + 1,2-Benzanthracen im Endprodukt) erfüllt, darf verwendet werden. Das Asphalt-Konzept gehört hauptsächlich zu den urban-mineralischen und Neo-Cologne-Familien – Kompositionen, die den Garten zugunsten der Straße ablehnen. Gravitas Capitale von Première Peau (/products/gravitas-capitale-neo-cologne-citron-asphalt-perfume) setzt den Accord Asphalte Minéral als tragende Struktur-Note gegen Buddha’s Hand Zitrus und grüne Tuberose ein.
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