Blassgelbe bis bernsteinfarbene viskose Flüssigkeit
Odor Strength
Mittel
Producing Countries
Japan, Taiwan, Vereinigte Staaten
Pyramid
Basis
Grün, nadelförmig, leicht zitronig-holzig. Falsche Zypressen (Chamaecyparis) riechen wie eine weichere Version der echten Zypressen – weniger scharf, runder, mit einer Zitronen-Kiefern-Note.
Grün-Nadelholz, sanft holzig, leicht zitronig-zitronig. Weicher und runder als echte Zypressen (Cupressus sempervirens). Insbesondere Hinoki ist warm, rein und leicht zitronig – der Duft eines japanischen Hinoki-Bades oder -Tempels. Weniger scharf, weniger mediterran, besinnlicher als die Echte Zypresse.
Evolution over time
Immediately
Immediately
Sanft harzig, zitrusfrisch, warm holzig
After a few hours
After a few hours
Wärmer, weniger zitrus, mehr holzige Tiefe
After a few days
After a few days
Anhaltend ruhige, saubere Holzbasis
The Full Story
Falscher Wacholder (Chamaecyparis spp.) ist eine Gattung von Nadelbäumen in der Familie der Cupressaceae — unterscheidet sich vom echten Wacholder (Cupressus) trotz des gebräuchlichen Namens. Zu den Arten gehören C. obtusa (Hinoki-Wacholder — wichtig in der japanischen Kultur und Parfümerie), C. lawsoniana (Lawson-Wacholder) und C. nootkatensis (jetzt als Callitropsis nootkatensis klassifiziert, die Quelle von Nootkaton).
Das aromatische Profil variiert je nach Art, weist aber allgemein einen weicheren, runderen, koniferenartigen Charakter als echter Wacholder auf. Hinoki (C. obtusa) ist für die Parfümerie am relevantesten — sein Holzöl wird dominiert von Alpha-Pinen, Delta-Kadinen und Tau-Muurolol, was einen warmen, holzigen, leicht zitrusfrischen Charakter erzeugt, der in der japanischen Ästhetik geschätzt wird.
Chamaecyparis obtusa (Hinoki) ist zentral für die japanische Tempelarchitektur und Kultur — das Holz gilt in der Shinto-Tradition als heilig. Hinoki-Öl wird kommerziell in Japan destilliert.
In der Parfümerie liefert falscher Wacholder (insbesondere Hinoki) eine saubere, runde, sanft koniferenartige holzige Note.
Hinoki-Zypressenholz ist so widerstandsfähig gegen Fäulnis, dass der Horyuji-Tempel in Nara, Japan – das älteste erhaltene Holzbauwerk der Welt, erbaut im Jahr 607 n. Chr. – fast ausschließlich aus Hinoki besteht. Nach 1.400 Jahren verströmt das Holz beim Schneiden noch immer einen schwach aromatischen Duft.
Extraction & Chemistry
Extraction method: Wasserdampfdestillation von Chamaecyparis obtusa (Hinoki)-Holz. Ausbeute ca. 1-2 %. Hergestellt in Japan aus Plantagen- und nachhaltig bewirtschaftetem Waldholz. Das Holz wird hauptsächlich für den Bau und den Tempelbau verwendet – Öl ist ein Nebenprodukt. Andere Chamaecyparis-Arten werden üblicherweise nicht destilliert.
Blassgelbe bis bernsteinfarbene viskose Flüssigkeit
Specific Gravity
0,92000 bis 0,96000 @ 25,00 °C (geschätzt)
In Perfumery
Falsche Zypressen (Chamaecyparis spp., insbesondere C. obtusa/Hinoki) sorgen für eine weiche, saubere, holzige Koniferennote. Hinoki-Öl ist im Handel in Japan erhältlich – warm, zitronenklar, kulturell bedeutsam. Funktioniert in japanisch inspirierten, klar-holzigen und meditativen Kompositionen. C. nootkatensis liefert Nootkaton – ein Grapefruit-ähnliches Sesquiterpenketon, das separat verwendet wird.