HÖLZER UND MOOSE / holzig · balsamisch · kampferhaltig
Isobornylacetat
Category
HÖLZER UND MOOSE
Subcategory
holzig · balsamisch · kampferhaltig
Origin
Volatility
Basisnote
Botanical
N/A (synthetisch – kommt auch natürlich in einigen Nadelölen vor)
Appearance
Farbloses Flüssigkeit mit kampferartig-kiefernartigem Geruch
Producing Countries
Weltweit hergestellt
Pyramid
Basis
Rein, kiefern- und kampferartig mit einer trockenen, balsamischen Frische. Isobornylacetat riecht wie ein Kiefernwald an einem kalten Morgen – frisch, harzig, mit einer fast medizinischen Klarheit.
Klarer, harzig-kampherartiger Auftakt mit esterartiger Sanftheit. Trockener und sauberer als Alpha-Pinen, weniger medizinisch als Kampfer, balsamischer als Wacholderbeeröl. Ein subtiler süßharziger Unterton sorgt für Wärme. Auf dem Teststreifen bleibt der Kiefernduft beständig und weicht allmählich einem holzig-balsamischen Ausklang.
Evolution over time
Immediately
Immediately
Knackiger, kiefern-kampherartiger Ausbruch. Sauber und balsamisch.
After a few hours
After a few hours
Kieferncharakter wird weicher. Balsamisch-holziges Herz tritt hervor. Ester-Glätte bleibt erhalten.
CAS 125-12-2. Das Acetatester von Isoborneol, einem bicyclischen Monoterpenalkohol. Das Molekül verleiht einen klaren, harzig-balsamischen Duft, der weicher und weniger aggressiv ist als rohes Terpentin oder Alpha-Pinen.
Der Duft ist deutlich harzig und kampferartig, mit einer esterähnlichen Sanftheit, die ihn sauberer macht als einfache Kiefernterpene. Es gibt eine trockene, balsamische Qualität – leicht süßlich, harzig – und eine klare, fast medizinische Frische. Es wirkt wie „luxuriöse Kiefer“ statt „Reinigungsmittel-Kiefer“. Die Acetatform ist weniger scharf als Borneol selbst, das einen aggressiveren Kampfercharakter hat.
Isobornylacetat ist häufig in Kiefern- und Nadelholzakkorden, waldthematischen Kompositionen und aromatisch-holzigen Mischungen zu finden, wo ein sauberer, nadelholzartiger Rückgrat benötigt wird.
Isobornylacetat war eine der ersten synthetischen Aromachemikalien, die in den 1950er Jahren in „Waldluft“-Produkten verwendet wurde. Seine Assoziation mit der Frische der Kiefer ist so tief in der Wahrnehmung der Verbraucher verankert, dass viele Menschen, die noch nie durch einen Kiefernwald gelaufen sind, den Duft dieses Moleküls als „Natur“ identifizieren.
Extraction & Chemistry
Extraction method: Synthetisch hergestellt durch Veresterung von Isoborneol mit Essigsäure. Isoborneol wird durch mehrstufige Synthese aus Kampfer oder Alpha-Pinen gewonnen. Kommt natürlicherweise auch in geringen Mengen in verschiedenen ätherischen Ölen von Nadelbäumen vor. Vollständig synthetisch für kommerzielle Zwecke.
Molecular Formula
C12H20O2
CAS Number
125-12-2
Botanical Name
N/A (synthetisch – kommt auch natürlich in einigen Nadelölen vor)
IFRA Status
Keine bekannten Einschränkungen
Synonyms
Isobornylacetat, 2-Isobornylacetat
Physical Properties
Appearance
Farbloses Flüssigkeit mit kampferartig-kiefernartigem Geruch
Boiling Point
227,00 bis 231,00 °C @ 760,00 mm Hg
Flash Point
190,00 °F. TCC (87,78 °C)
Specific Gravity
0,98000 bis 0,98600 @ 25,00 °C.
Refractive Index
1,46100 bis 1,46500 @ 20,00 °C.
In Perfumery
Kopf- bis Herznote in Kiefern-, Nadelholz- und waldinspirierten Kompositionen. Isobornylacetat verleiht einen klaren Kiefernduft ohne die Schärfe roher Terpene. Es wirkt in aromatischen Fougères, holzig-nadelholzartigen Akkorden und waldinspirierten Kompositionen. Die Ester-Glätte macht es mit floralen und zitrischen Noten kompatibel, wie es rohes Kiefernöl nicht kann. Wird auch häufig in Haushalts- und Raumluftpflegeprodukten wegen seines sauberen, nadelholzartigen Charakters verwendet.