Harzig, grün-holzig und belebend. Lärche riecht nach kalter Bergluft, die durch Kiefernnadeln und frisches Terpentin gefiltert wird – frisch und transparent, mit einer balsamischen Süße darunter.
Hell, harzig und grün mit einer zitrusartigen Frische. Leichter und transparenter als Waldkiefer (Pinus sylvestris). Weniger balsamisch als Tannenabsolue. Terpenreicher und scharfer als Fichtennadelöl. Der Gesamteindruck ist Bergluft und frischer Harz.
Beim Trocknen wird die Lärche weicher und balsamischer – sie nähert sich der Wärme von Terpentin, ohne dessen Lösungsmittelbitterkeit.
Evolution over time
Immediately
Immediately
Helle, terpenartige, zitrus-grüne harzige Frische
After a few hours
After a few hours
Sanfter, balsamischer Wärme tritt hervor – Terpentin ohne Schärfe
After a few days
After a few days
Leichter, süßer harziger Hauch, sauber und trocken
Terroir & Origins
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The Full Story
Lärche (Larix decidua, L. sibirica) ist unter den Nadelbäumen einzigartig: Sie ist laubabwerfend und verliert jedes Jahr im Herbst ihre Nadeln. Das Oleoresin (Venezianisches Terpentin) und das aus ihren Nadeln gewonnene ätherische Öl haben ein besonderes Profil — grüner und weniger schwer als Kiefer, harziger als Fichte, mit einer hellen, fast zitrusartigen Kopfnote.
Lärchenterpentin (Venezianisches Terpentin) wird seit der Renaissance als Bestandteil von Lacken und als medizinische Substanz verwendet. Das ätherische Öl ist reich an Alpha- und Beta-Pinen, Limonen und Bornylacetat, was ihm einen klaren, waldfrischen Charakter mit einer süßen balsamischen Basis verleiht.
In der Parfümerie nimmt Lärche eine Nische als grün-nadeliger Modifikator ein — weniger verbreitet als Kiefern- oder Tannennadelöle, aber bekannt für seine Transparenz und die Fähigkeit, Hochwaldlandschaften anzudeuten, ohne die Schwere typischer Nadelholz-Basen.
Die Lärche ist der einzige europäische Nadelbaum, der im Winter alle Nadeln abwirft. Im Herbst verfärben sich die Lärchenwälder golden, bevor sie kahl werden – ein Phänomen, das so auffällig ist, dass das deutsche Wort „Lärchensterben“ (Lärchensterben) früher von denjenigen verwendet wurde, die den jahreszeitlichen Wechsel mit Baumkrankheiten verwechselten.
Extraction & Chemistry
Extraction method: Wasserdampfdestillation von Nadeln und Zweigen von Larix decidua oder L. sibirica. Venedig-Terpentin wird als Oleoresin direkt aus Rumpfschnitten gewonnen. Die Nadelölausbeute beträgt etwa 0,3–0,8 %. Das Oleoresin wird seit dem Mittelalter kommerziell in den Alpen gesammelt.
N/A — komplex (venezianisches Terpentin aus Lärche: α-Pinen, β-Pinen, Larixol)
CAS Number
Nicht verfügbar — kein einzelner CAS (Holz / Terpentin)
Botanical Name
Larix
IFRA Status
Keine bekannten Einschränkungen
Synonyms
LÄRCHENHOLZ · LARIX
Physical Properties
Odor Strength
Mittel
Appearance
farblose bis blassgelbe klare Flüssigkeit
In Perfumery
Lärche ist ein von Kopf bis Herz wirkender Nadelholz-Modifikator. Sie verleiht fougère-, Chypre- und Waldkompositionen eine grüne, harzige Frische. Der hohe Piningehalt des Öls macht sie zu einem natürlichen Partner für die Kombination mit anderen Nadelhölzern, Lavendel und aromatischen Kräutern. Ihre Transparenz unterscheidet sie von schwereren Nadelholzmaterialien. Seltener als Kiefer oder Tanne in der kommerziellen Parfümerie verwendet, wird sie in Nischen- und handwerklichen Arbeiten wegen ihrer besonderen Leuchtkraft geschätzt.