blassgelbes bis gelblich-grünes Gel oder Flüssigkeit
Odor Strength
Mittel
Producing Countries
China, Dominikanische Republik, Indien, Mexiko, Vereinigte Staaten
Pyramid
Herz
Leicht grün, wässrig und fast geruchlos. Bei Aloe Vera kommt es in der Parfümerie weniger darauf an, wie sie riecht, als vielmehr darauf, was sie suggeriert – kühles Gel, Hautrelief, eine reine, medizinische Frische.
Nahezu transparent. Eine schwache, wässrig-grüne Kühle, wie in der ersten Sekunde, wenn man Aloe-Gel berührt – frisch, sauber, kaum vorhanden. Weniger grün als Gurke, weniger scharf als Galbanum, weniger süß als Melone. Der Charakter ist eher taktil als olfaktorisch: Er suggeriert eher Kühle und Haut als einen spezifischen Pflanzengeruch. Nah am Duft von sauberem Wasser mit einem Hauch von Gras.
Evolution over time
Immediately
Immediately
Leicht wässrig-grüne Frische — kühl, sauber, fast transparent, wie Gel auf der Haut
After a few hours
After a few hours
Sauberer moschus-grüner Charakter bleibt erhalten, kaum wahrnehmbar, eine Hintergrundfrische
After a few days
After a few days
Fast unmerklich — ein Hauch von sauberem Moschus und trockenem Grün, mehr Textur als Duft
Terroir & Origins
Indicative 2025 wholesale prices.
The Full Story
Aloe Vera ist eine der ehrlichsten Widersprüche der Parfümerie: eine Note, die für einen Duft gefeiert wird, den die Pflanze kaum besitzt. Aloe barbadensis Gel besteht zu 99 % aus Wasser und enthält fast keine flüchtigen Moleküle. Bricht man ein Blatt auf, riecht es leicht grünlich, leicht wässrig und dann gar nicht mehr. Der Wert der Pflanze ist dermatologisch, nicht olfaktorisch.
Dennoch ist „Aloe Vera“ eine anerkannte Duftnote – weil Parfümerie genauso sehr mit Assoziationen wie mit Chemie arbeitet. Der Akkord rekonstruiert das sensorische Erlebnis von Aloe-Gel: Kühle, Frische, das Gefühl beruhigter Haut. Er wird aus sauber-grünen Molekülen aufgebaut (cis-3-Hexenol für eine subtile blättrige Qualität, Gurkenaldehyd für aquatische Frische), wässrigen Modifikatoren (Hedion, Dihydromyrcenol) und sauberen Moschusnoten für die weiche, hautähnliche Basis.
Die Note wirkt im Kopf- bis Herzregister und sorgt für eine saubere, transparente Frische, die als „gesunde Haut“ oder „frisch geduscht“ wahrgenommen wird. Sie erscheint in hautpflegeinspirierten Düften, frischen-sauberen Kompositionen und aquatisch-grünen Strukturen. Sie ist nie der Star – sie ist die Atmosphäre von Sauberkeit.
Aloe Vera Gel besteht zu 99 % aus Wasser. Das restliche 1 % enthält über 75 bioaktive Verbindungen – Polysaccharide, Vitamine, Enzyme, Aminosäuren – aber fast keine flüchtigen Moleküle. Aus diesem Grund verfügt die Pflanze über umfangreiche kosmetische und medizinische Anwendungen, hat aber praktisch keinen natürlichen Duftstoff. Der „Aloe Vera“-Geruch in Produkten ist vollständig synthetisch.
Extraction & Chemistry
Extraction method: Aloe Vera Gel wird aus dem inneren Blattmark der Aloe barbadensis kaltgepresst. Der Duftwert des resultierenden Gels ist jedoch vernachlässigbar – es ist nahezu geruchlos. In der Parfümerie wird die „Note“ der Aloe Vera vollständig aus synthetischen Molekülen rekonstruiert. Für Duftzwecke ist kein Aloe Vera Absolue oder ätherisches Öl im Handel erhältlich. Einige Anbieter bieten mit Aloe angereicherte Basen an, aber dabei handelt es sich um zusammengesetzte Akkorde und nicht um echte Extraktionen.
blassgelbes bis gelblich-grünes Gel oder Flüssigkeit
In Perfumery
Aloe Vera (Aloe barbadensis) hat als Rohstoff eine minimale olfaktorische Präsenz – das Gel ist weitgehend geruchlos, mit nur einer schwachen grün-aquatischen Note. In der Parfümerie fungiert „Aloe Vera“ eher als Konzeptnote denn als echter Inhaltsstoff. Der Akkord wird typischerweise aus sauber-grünen Molekülen (cis-3-Hexenol, Gurkenaldehyd), wässrig-frischen Noten (Calone in niedrigen Dosen, Hedion, Dihydromyrcenol) und einer subtilen moschus-sauberen Basis aufgebaut. Das Ergebnis vermittelt das sensorische Erlebnis von Aloe-Gel auf der Haut: kühl, frisch, beruhigend, leicht grünlich. Es erscheint in hautpflege-nahen Düften, sauberen/frischen Kompositionen und aquatisch-grünen Strukturen, bei denen das Ziel eher „frisch geduscht“ als botanische Spezifität ist.