Costuswurzelöl
| Category | WURZELN UND MOOSE |
| Subcategory | animalisch · holzig · erdig |
| Origin | |
| Volatility | Basisnote |
| Botanical | Aucklandia costus (Syn. Saussurea costus, Saussurea lappa) |
| Appearance | bräunlich-bernsteinfarbener halbfester Stoff |
| Odor Strength | Sehr hoch |
| Producing Countries | Indien (Himalaya-Region), China |
| Pyramid | Basis |
Animalisch, fettig-warm mit komplexer, haarartiger Qualität. Costus-Wurzelöl riecht nach warmem, vom Regen angefeuchtetem Tierfell – moschusartig, leicht schmutzig, mit einem Veilchen-Violett-Unterton.
Scent
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The Full Story
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Extraction & Chemistry
Extraction method: Wasserdampfdestillation getrockneter, gehackter Wurzeln. Die Ausbeute beträgt ca. 1,5-3 %. Die Wurzeln werden nach 2-3 Jahren Wachstum geerntet. Hauptproduktion in Indien (Himachal Pradesh) und China (Yunnan). Saussurea costus ist im CITES-Anhang I (restriktivste Kategorie) aufgeführt und erfordert eine strenge Dokumentation für den internationalen Handel. Einige Farmen bauen es mittlerweile unter kontrollierten Bedingungen an, um die CITES-Anforderungen zu erfüllen.
| Molecular Formula | Komplexe Mischung — Hauptbestandteile: Costunolid (C₁₅H₂₀O₂), Dehydrocostuslacton (C₁₅H₁₈O₂) |
| CAS Number | 8023-88-9 |
| Botanical Name | Aucklandia costus (Syn. Saussurea costus, Saussurea lappa) |
| IFRA Status | Eingeschränkt — stark limitiert durch IFRA (49. Änderung) aufgrund sensibilisierender Sesquiterpenlactone (Costunolid, Dehydrocostuslacton). Ebenfalls CITES Anhang I (gefährdete Arten). |
| Synonyms | Saussurea-costus-Öl, Kuth-Öl |
| Physical Properties | |
| Odor Strength | Sehr hoch |
| Appearance | bräunlich-bernsteinfarbener halbfester Stoff |
| Flash Point | > 200,00 °F. TCC ( > 93,33 °C. ) |
In Perfumery
Basisnotenmodifikator in Amber-, Chypre- und animalischen Kompositionen. Costuswurzelöl verleiht eine warme, animalische Tiefe, die kein synthetischer Stoff vollständig nachgebildet hat. In Spurenmengen (0,01-0,1 %) fügt es eine fellartige Wärme und eine veilchen-pudrige Dimension zu Kompositionen hinzu. In Chypre-Strukturen verstärkt es die animalische Qualität zusammen mit Eichenmoos und Bibergeil. Das Material wird mit äußerster Zurückhaltung verwendet – eine Überdosierung führt zu einem untragbaren Ergebnis. CITES-Beschränkungen und IFRA-Richtlinien für Costuslacton begrenzen Verfügbarkeit und Verwendung.