Kampfer-holziger Auftakt, der in eine cremige Sandelholz-Wärme übergeht. Klarer und strukturierter als Javanol (das glatter und rein cremiger ist). Oben medizinischer als Polysantol. Die Kampferqualität unterscheidet es von anderen Sandelholz-Ersatzstoffen.
Die Gesamtentwicklung verläuft von scharf und belebend zu weich und warm – eine ungewöhnliche Dynamik für ein holziges Basis-Material.
Es gehört zur wachsenden Familie von Sandelholz-Ersatzmolekülen, die als Alternativen zu dem zunehmend knapper werdenden natürlichen Sandelholz entwickelt wurden.
Das Molekül eröffnet mit einer besonderen kampferartigen Helligkeit – eher medizinisch und frisch als typische Sandelholz-Ersatzstoffe wie Javanol oder Polysantol. Dieser Kopfnote-Charakter verfliegt zu einem glatteren, cremigeren holzigen Körper, der als sandelholzähnlich wahrgenommen wird. Die Kampfer-Holz-Dualität verleiht Presantone H ein klareres, strukturierteres Profil als weichere Sandelholzmoleküle.
Es wird in der feinen Parfümherstellung verwendet, wenn eine Sandelholz-ähnliche Note mit zusätzlicher Frische gewünscht wird.
Die Parfümindustrie hat seit den 1990er Jahren über 20 verschiedene synthetische Moleküle vom Sandelholztyp entwickelt, die jeweils versuchen, unterschiedliche Eigenschaften der komplexen Zusammensetzung von über 300 Verbindungen des natürlichen Sandelholzes nachzuahmen. Presantone H zielt auf die kampferartige Qualität ab, die die meisten anderen Sandelholz-Ersatzstoffe ignorieren.
Extraction & Chemistry
Extraction method: Synthetisches Molekül. Als exklusiver Inhaltsstoff ist die Herstellungsmethode nicht öffentlich bekannt.
Molecular Formula
N/A – proprietärer Synthesestoff
CAS Number
N/A – proprietärer Synthesestoff
Botanical Name
N/A – synthetisches Molekül
IFRA Status
Keine bekannten Einschränkungen
Physical Properties
Odor Strength
Mittel
Appearance
Gelbe bis bernsteinfarbene Flüssigkeit
In Perfumery
Presantone H fungiert als Basisnote und sorgt für den knackigen, kampferartigen Sandelholzcharakter. Es bietet eine Alternative zu weicheren Sandelholzmolekülen, wenn eine strukturiertere, weniger rein cremige Holznote benötigt wird. Wird in holzigen, orientalischen und Fougère-Kompositionen verwendet. Seine kampferartige Öffnung verleiht ihm zusätzlichen Nutzen in frisch-holzigen und aromatischen Kompositionen, bei denen herkömmliche Sandelholz-Ersatzstoffe möglicherweise zu weich erscheinen.