Feuchtes, grünes, leicht bitteres Rindenblatt. Der Geruch von im Wasser schwebenden Weidenzweigen: kühl, wässrig, mit einer salicylischen Schärfe vom Salicin in der Rinde.
Kühl, feucht, bittergrün. Das spezifische Grün eines Blattes, das in der Nähe von Wasser wächst: wässriger als trockenes Landlaub, mit einer schwachen medizinischen Aspirin-Qualität aus Salicin-Derivaten.
Evolution over time
Immediately
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Kühles, wässriges Grün mit bitterrindiger Schärfe
After a few hours
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Weicheres, feuchtes Grün, weniger bitter
After a few days
After a few days
Leichter kühler Grünhauch, kaum wahrnehmbar
Terroir & Origins
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The Full Story
Weidenblättrig bezieht sich auf den Duftcharakter des Laubs von Salix-Arten. Die Blätter sind nicht stark aromatisch, aber die Rinde enthält Salicin, einen Vorläufer der Salicylsäure, was der Weide eine leicht medizinische, bitter-grüne Note verleiht.
In der Parfümerie steht das Weidenblatt-Konzept für Ufergrün: feuchtes, kühles, leicht metallisches Grün von Vegetation, die an Flüssen und Teichen wächst. Weniger scharf als Brennnessel, wässriger als allgemeine Grünblattnoten.
Parfümeure nähern sich dem mit cis-3-Hexenol, Methylsalicylat für die bittere Rindenkante und wässrig-transparenten Noten an.
Um 400 v. Chr. verordnete Hippokrates das Kauen von Weidenrinde zur Schmerzlinderung. Der Wirkstoff Salicin wird zu Salicylsäure verstoffwechselt. Bayer synthetisierte daraus 1897 Aspirin.
Extraction & Chemistry
Extraction method: Es gibt keinen kommerziellen Weidenblattextrakt. Synthetisch rekonstruiert.
Top-to-Heart-Modifikator für wässrig-grüne Atmosphären. Hergestellt aus cis-3-Hexenol, Methylsalicylat und wässrigen Noten. Unterscheidet sich aufgrund der wasserseitigen Qualität von generischen Grünblatt-Akkorden.