Tinktur: blass bernsteinfarbene Flüssigkeit mit erdigem, holzigem, leicht muffigem Charakter
Odor Strength
Mittel
Producing Countries
Mittelmeer
Pyramid
Basis
Trocken, leicht muffig, mineralisch-holzig. Kork riecht nach dem, was er ist – komprimierte Rinde mit einer staubigen, leicht tanninhaltigen Note. Der Geruch eines frisch gezogenen Weinkorkens vor dem Wein.
Trocken, leicht muffig, mineralisch-holzig, mit leichter Tanninnote. Nicht aromatisch im herkömmlichen Sinne – ruhig, gedämpft, rindenartig. Als würde man einen frischen Weinkorken an die Nase halten, bevor der Wein ihn parfümiert hat – trocken, staubig, leicht holzig, mit der spezifischen Suberin-Wachsnote, die nur Korkrinde zu bieten hat.
Evolution over time
Immediately
Immediately
Trocken, leicht muffig, mineralisch-rindig
After a few hours
After a few hours
Ruhiger, wärmer, holzig-wachsig
After a few days
After a few days
Kaum wahrnehmbarer trockener holziger Rückstand
The Full Story
Kork (Rinde der Korkeiche, Quercus suber) hat einen besonderen, gedämpften aromatischen Charakter: trocken, leicht muffig, mineralisch, mit einer leichten holzig-tanninhaltigen Qualität. Der Duft ist subtil — Kork ist eher für das bekannt, was er aufnimmt (insbesondere Weinaromen), als für das, was er abgibt.
Die flüchtigen Verbindungen im Kork umfassen 2,4,6-Trichloroanisol (TCA — das berüchtigte „Korkgeschmack“-Molekül, nachweisbar ab 2-5 Billionstel), Guaiacol (rauchig), Vanillin (süß) und verschiedene Sesquiterpene. TCA, wenn vorhanden, überdeckt alle anderen flüchtigen Stoffe — es ist der muffige, nasse Karton-Geruch, der schätzungsweise 3-5 % der Weinflaschen verdirbt.
Quercus suber ist im westlichen Mittelmeerraum heimisch — Portugal produziert etwa 50 % des weltweiten Korks. Die Rinde wird alle 9-12 Jahre geerntet, ohne den Baum zu töten, was Kork zu einem nachhaltigen Naturmaterial macht.
In der Parfümerie liefert Kork eine trockene, mineralische, holzig-rindenartige Note — nützlich in wein-inspirierten Akkorden, natürlichen Kompositionen und mediterranen Terroir-Noten.
TCA (2,4,6-Trichloroanisol), das Molekül, das für den „Korkgeschmack“ im Wein verantwortlich ist, ist eine geruchsintensive Verbindung — für Menschen bereits bei 2-5 Teilen pro Billion wahrnehmbar. Diese extreme Potenz bedeutet, dass eine Kontamination, die für jede chemische Analyse unsichtbar ist, dennoch eine Flasche Wein verderben kann.
Extraction & Chemistry
Extraction method: Keine standardmäßige kommerzielle Korkextraktion für die Parfümerie. Die CO2-Extraktion der Rinde von Quercus suber könnte einen aromatischen Extrakt ergeben, ist jedoch keine Standardpraxis. Korktinktur (in Alkohol mazerierte Rinde) wird von einigen handwerklichen Parfümeuren verwendet. Die Note wird typischerweise aus synthetischen Materialien rekonstruiert.
N/A — natürliches Material, keine einzelne CAS-Nummer
Botanical Name
Korkeiche
IFRA Status
Keine bekannten Einschränkungen
Synonyms
Quercus suber, Korkeiche
Physical Properties
Odor Strength
Mittel
Appearance
Tinktur: blass bernsteinfarbene Flüssigkeit mit erdigem, holzigem, leicht muffigem Charakter
In Perfumery
Kork sorgt für einen trockenen, mineralischen Modifikator mit holziger Rinde. Funktioniert in weininspirierten Akkorden, Kompositionen des natürlichen Terroirs und mediterranen Noten. Rekonstruiert aus trockenen Holzmaterialien, leicht muffigen Modifikatoren und mineralischen Noten. Das Suberin (wachsartiges Polymer des Korks) sorgt für eine spezifische trockene, wachsartige Qualität. Nicht kommerziell für die Parfümerie extrahiert – die Note ist rekonstruiert.