Grün-harzig, wachsig-ledrig, kalt. Bergluft eingeschlossen in dicken, glänzenden Blättern. Eine leichte Giftigkeit in der Süße – etwas, das hinter der Schönheit Vorsicht signalisiert. Weniger freundlich als Gartenblumen. Alpiner, herber.
Anhaltend grün-harzartig, verblassend zu holzig-kalt
Terroir & Origins
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The Full Story
Rhododendron (Rhododendron spp.) umfasst über 1.000 Arten, viele mit aromatischen Blättern und Blüten. Der Duft variiert je nach Art, teilt aber gemeinsame Merkmale: grün-harzartig, wachsartig-lederartig, mit einer besonderen kalten Bergqualität.
Einige Rhododendron-Honige sind giftig (Grayanotoxin) – der „verrückte Honig“ an der Schwarzmeerküste der Türkei. Diese giftig-süße Assoziation prägt das Parfümkonzept: Schönheit und Gefahr in Bergform.
Kleinmaßstäbliche Rhododendron-Ätherische Öle gibt es von Himalaya-Arten (R. anthopogon wird in Nepal destilliert). Das Öl ist grün-harzartig, leicht kampferartig, mit einem besonderen Bergcharakter. In der westlichen Parfümerie nicht verbreitet.
Funktioniert in Berg-, Grün- und Höhen-Kompositionen.
Diese Note in Première Peau. Nuit Elastique · Rose Monotone. Probieren Sie alle sieben Extrakte im Discovery Set.
„Mad Honey“ von Rhododendron-Bienen enthält Grayanotoxin, das Schwindel, Schwäche und Halluzinationen verursacht. Im Jahr 67 v. Chr. wurden die römischen Soldaten des Pompeius außer Gefecht gesetzt, nachdem sie verrückten Honig gegessen hatten, den pontische Truppen an der Schwarzmeerküste als Falle zurückgelassen hatten – eines der frühesten Beispiele biologischer Kriegsführung in der Geschichte.
Extraction & Chemistry
Extraction method: Wasserdampfdestillation von Blättern/Zweigen von Rhododendron anthopogon (Himalaya-Art). Kleinserienproduktion in Nepal. Wird in westlichen Parfümerie-Lieferketten nicht weit verbreitet gehandelt.
Natürliche Nischennote (von Himalaya-Arten) oder Fantasienote mit berggrünem Charakter. R. anthopogon-Öl aus Nepal erhältlich. Funktioniert in Höhen-, Berg- und grün-harzigen Kompositionen. Die giftig-süße Assoziation sorgt für zusätzliches konzeptionelles Interesse.