Coco de Mer in der Parfümerie | Première Peau
| Category | FRÜCHTE, GEMÜSE UND NÜSSE |
| Subcategory | nussig · tropisch · cremig |
| Origin | |
| Volatility | Basisnote |
| Botanical | Lodoicea maldivica |
| Appearance | Große zweilappige Nuss (größter Samen der Welt); Kern liefert hellgelbes bis klares Öl |
| Odor Strength | Mittel |
| Producing Countries | Seychellen |
| Pyramid | Basis |
Überhaupt keine Kokosnuss. Die eigentliche Frucht – die die meisten Parfümeure nie gerochen haben – besitzt eine betörende, cognacähnliche Wärme mit fermentierten Untertönen. In der Parfümerie ist „coco de mer“ ein Fantasieakkord: eine tropisch-cremige Abstraktion, aufgebaut aus Laktonen und weichen Hölzern, die mit der Mythologie des größten Samens der Welt spielt.
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Extraction & Chemistry
Extraction method: Es gibt keinen kommerziellen Abbau. Lodoicea maldivica ist eine nach Anhang III des CITES geschützte Art und von der IUCN als gefährdet eingestuft. Nur etwa 8.000 ausgewachsene Palmen überleben auf Praslin und Curieuse (Seychellen). Der gesamte Handel mit Nüssen wird durch das Seychelles Coco-de-Mer-Verwaltungserlass von 1995 kontrolliert. Die „Coco de Mer“-Note in der Parfümerie ist eine fantasievolle Rekonstruktion, die aus synthetischen Laktonen (hauptsächlich Gamma-Nonalacton), holzig-amberartigen Basen und optionalen maritimen Modifikatoren zusammengesetzt ist.
| Molecular Formula | N/A — Fantasierekonstruktion; Schlüsselmolekül: Gamma-Nonalacton C9H16O2 (CAS 104-61-0) |
| CAS Number | N/A (fantasievoller Akkord) |
| Botanical Name | Lodoicea maldivica |
| IFRA Status | Keine bekannten Einschränkungen |
| Synonyms | Seekokosnuss, Doppelkokosnuss |
| Physical Properties | |
| Odor Strength | Mittel |
| Lasting Power | Über 200 Stunden auf Riechstreifen |
| Appearance | Große zweilappige Nuss (größter Samen der Welt); Kern liefert hellgelbes bis klares Öl |
| Specific Gravity | 0,900 bis 0,940 @ 25 °C (geschätzt) |
In Perfumery
Coco de mer fungiert eher als ein Fantasieakkord denn als ein einzelner Rohstoff. Es dient hauptsächlich als Volumenverstärker im Übergang vom Herz- zum Basisakkord und verleiht eine lactonische Cremigkeit, ohne die ausgeprägte Süße einer reinen Kokosnote. Der Akkord verankert typischerweise tropische und aquatische Kompositionen, bei denen ein sanfter, warmer, leicht salziger Unterton benötigt wird. Wichtige Bausteine sind Gamma-Nonalacton (CAS 104-61-0) für die Kokosnuss-Creme-Note, Delta-Decalacton für die Überlappung von Pfirsich und Kokosnuss sowie oft eine holzig-amberartige Basis wie Ambroxan oder Sandelholzderivate für Fixierung und Strahlkraft. Die Note findet sich in gourmand-tropischen und maritim-holzigen Familien. Kein Duft von Première Peau enthält derzeit einen coco de mer-Akkord.
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