Birne in der Parfümerie | Première Peau
| Category | FRÜCHTE, GEMÜSE UND NÜSSE |
| Subcategory | fruchtig · frisch · süß |
| Origin | |
| Volatility | Top-Herznoten |
| Botanical | Pyrus communis |
| Appearance | N/A — olfaktorisches Konzept |
| Odor Strength | Mittel |
| Producing Countries | China, Italien, Vereinigte Staaten, Argentinien |
| Pyramid | Top-Herz |
Kühl, wächsern, durchsichtig. Birne in der Parfümerie ist der Saft, der von einer kalten Williams die Handgelenk hinunterläuft – weniger säuerlich als Apfel, weniger milchig als Pfirsich, klarer definiert als Melone. Eine auf Estern basierende Illusion ohne natürlichen Extrakt dahinter.
Scent
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After a few hours
After a few days
The Full Story
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Extraction & Chemistry
Extraction method: Es gibt keinen natürlichen Birnenextrakt für die Parfümerie. Die flüchtigen Ester der Frucht liegen in ppm-Konzentrationen vor – zu verdünnt für Dampfdestillation, zu hitzeempfindlich für Lösungsmittel-Extraktion. Alle Birnennoten sind synthetische Rekonstruktionen. Birnester (Ethyl (2E,4Z)-2,4-decadienoat) wird durch organometallische Synthese hergestellt: (Z)-1-Heptenylbromid wird in einen Lithiumcuprat-Komplex umgewandelt (unter Verwendung von Lithiummetall und Kupfer(I)-iodid) und anschließend mit Ethylpropiolat gekoppelt. Die Reaktion ergibt ein 95:5-Gemisch der (2E,4Z)- und (2E,4E)-Stereoisomere; das gewünschte Isomer wird durch fraktionierte Destillation isoliert. Ein alternativer enzymatischer Weg nutzt Lipase aus Candida antarctica, um verwandte Decadienoat-Ester mit Ethanol zu transesterifizieren. Unterstützende Ester – Hexylacetat, Butylacetat, Amylacetat – werden industriell durch Fischer-Veresterung der entsprechenden Alkohole mit Essigsäure hergestellt.
| Molecular Formula | N/A — olfaktorisches Konzept |
| CAS Number | N/A — olfaktorisches Konzept (Schlüsselaroma: Ethyl (2E,4Z)-2,4-decadienoat CAS 3025-30-7) |
| Botanical Name | Pyrus communis |
| IFRA Status | Keine bekannten Einschränkungen |
| Synonyms | Pyrus communis, Williams-Birne |
| Physical Properties | |
| Odor Strength | Mittel |
| Appearance | N/A — olfaktorisches Konzept |
In Perfumery
Birne fungiert als fruchtiger Modifikator von Kopf- bis Herznote in frischen, fruchtig-blumigen und grünen Kompositionen. Ihre Rolle ist textural: Sie mildert aggressive Zitrus-Eröffnungen und verleiht eine saftige Transparenz, die schwerere Fruchtnoten (Pfirsich, Pflaume) nicht bieten können. Birnenester (Ethyl (2E,4Z)-2,4-decadienoat, CAS 3025-30-7, FEMA 3148) ist das Wirkstoffmolekül, das typischerweise je nach gewünschter Intensität in einer Dosierung von 0,1–1 % verwendet wird. Hexylacetat (CAS 142-92-7) sorgt für eine breitere wachs-grüne Unterstützung und wird fast immer in Kombination eingesetzt. Die Acetat-Ester-Chemie verleiht der Birne eine natürliche Affinität zu Apfel- und Bananennoten – das Mischen erfolgt durch Anpassung der Verhältnisse und nicht durch das Überbrücken inkompatibler Materialien. Birnennoten integrieren sich natürlich mit Freesie, Maiglöckchen, weißem Moschus und grünen Blattakkorden. In fruchtigen Chypres und modernen aldehydischen Blumendüften kann Birne als dezenter Hebestoff dienen, der Diffusion hinzufügt, ohne die Schärfe von reinen Aldehyden. Derzeit nicht als Hauptnote in einem Première Peau-Duft vertreten.
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