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Vanille Bahiana

BLÜTEN  /  Gourmand · cremig · süß
Vanille Bahiana
Vanille Bahiana perfume ingredient
CategoryBLÜTEN
SubcategoryGourmand · cremig · süß
Origin
VolatilityBasisnote
BotanicalVanille Bahiana
AppearanceFarblose bis blassgelbe Flüssigkeit
Odor StrengthMittel
Producing CountriesBrasilien
PyramidBasis

Rauchig, holzig und weniger süß als Bourbon-Vanille. Vanilla Bahiana (Vanilla bahiana) ist eine wilde brasilianische Vanilleart – erdiger, trockener und harziger als die Madagaskar-Vanille, die in der Parfümerie dominiert.

  1. Scent
  2. Terroir & Origins
  3. The Full Story
  4. Fun Fact
  5. Extraction & Chemistry
  6. In Perfumery

Scent

Holzig, rauchig und mäßig süß – eine Vanille ohne überschüssige Süßwaren. Weniger Vanillin-dominant als Bourbon-Vanille. Mehr Guajakol-Rauch. Trockener und erdiger, mit einer harzigen Note, die eher an Copal oder Balsam als an Kuchenteig erinnert.

Im Vergleich zur Tahiti-Vanille (die anisisch-blumig ist) ist Bahiana rauchiger und herber. Im Vergleich zur Bourbon-Vanille (die reichhaltig und süß ist) ist sie trockener und mineralischer. Eine „Parfüm-Vanille“ statt einer „Gebäck-Vanille“.

Evolution over time

Immediately

Immediately

Rauchig, holzig-süß — Guajakol und Vanillin zusammen
After a few hours

After a few hours

Tiefer, trockener — harzig, weniger süß, balsamischer
After a few days

After a few days

Beständige, warme, rauchig-vanillige Basis — holzig und erdig

Terroir & Origins

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The Full Story

Vanilla bahiana ist eine wilde Vanilleart, die im Atlantischen Wald von Bahia, Brasilien, heimisch ist. Im Gegensatz zur kommerziell dominierenden Vanilla planifolia (Bourbon-/Madagaskar-Vanille) oder V. tahitensis (Tahitianische Vanille) produziert V. bahiana Schoten mit einem charakteristischen aromatischen Profil – weniger rein süß, mehr holzig-harzartig, mit rauchigen und erdigen Untertönen.

Der Vanillingehalt in V. bahiana ist typischerweise niedriger als in V. planifolia, aber sie enthält höhere Anteile anderer phenolischer Verbindungen – Guaiacol, 4-Methylguaiacol und Vanillinsäure – die Rauchnoten und holzige Tiefe beitragen. Das Ergebnis ist eine Vanille, die roher und weniger süßlich wirkt.

V. bahiana wird nicht kommerziell in großem Maßstab angebaut. Sie existiert hauptsächlich als wild geerntete botanische Kuriosität, wird für ihr Potenzial in Zuchtprogrammen untersucht und von Nischenparfümeuren für ihren atypischen Vanillecharakter geschätzt.

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Verwandt: Accord Eudora · Afrikanische Ringelblume · Alpha Amylcinnamaldehyd · Steinkraut · Engelstrompete · Aquaflora · Ashoka-Blüte · Aurantiol

Did You Know?

Did you know?
Brasilien ist die ursprüngliche Heimat der Vanillegattung – alle Vanillearten haben sich im tropischen Amerika entwickelt. Trotzdem ist Brasilien heute ein kleiner Vanilleproduzent. Die weltweite Vanilleindustrie wird von Madagaskar dominiert, wo die mexikanische Art V. planifolia angebaut wird, die im 19. Jahrhundert von französischen Kolonisten auf die Inseln im Indischen Ozean verpflanzt wurde.

Extraction & Chemistry

Extraction method: Lösungsmittelextraktion oder CO2-Extraktion aus getrockneten Vanilleschoten (Vanilla bahiana). Wild geerntet aus dem Atlantischen Regenwald im Bundesstaat Bahia, Brasilien. Nicht im kommerziellen Maßstab angebaut. Als Parfümerie-Rohstoff nur sehr begrenzt verfügbar. Die Bohnen erfordern den gleichen Reifeprozess (Blanchieren, Schwitzen, Trocknen) wie andere Vanillearten.

↑ See Terroir & Origins for origin-specific methods.

Molecular FormulaHauptduftstoff: Vanillin (C₈H₈O₃), p-Hydroxybenzaldehyd (C₇H₆O₂)
CAS Number8024-06-4 (Vanilleextrakt, allgemein)
Botanical NameVanille Bahiana
IFRA StatusKeine bekannten Einschränkungen
SynonymsVANILLE · BOURBON-VANILLE
Physical Properties
Odor StrengthMittel
AppearanceFarblose bis blassgelbe Flüssigkeit

In Perfumery

Vanilla Bahiana ist eine Nischenbasisnote, die rauchige, holzige Vanilletiefe bietet – eine Alternative zur Süße der herkömmlichen Vanille für Kompositionen, die eine erdigere, strengere Wärme wünschen. Sie verbindet Vanille- und rauchig-balsamische Bereiche. Nützlich in holzig-ambernen, rauchigen und avantgardistischen Kompositionen, bei denen herkömmliche Vanille zu süß wäre. Die Guajakol- und holz-phenolischen Komponenten verleihen ihr eine Affinität zu Weihrauch-, Vetiver- und Ledernoten.

Vom Rohstoff zum Duft

Das ist, was daraus wird.