Schwach, staubig und leicht krautig. Wenn Safran ein Ruf ist, ist Saflor ein Flüstern. Fast keine wahrnehmbare blumige Süße – nur eine trockene, leicht papierige Qualität mit einem schwachen grün-kräuterigen Hintergrund. Der Duft ist so dezent, dass viele Beobachter die Blume als nahezu geruchlos bezeichnen würden.
Evolution over time
Immediately
Immediately
Kaum wahrnehmbare staubig-krautige Qualität
After a few hours
After a few hours
Leichte papierartige Trockenheit
After a few days
After a few days
Im Wesentlichen nicht vorhanden
Terroir & Origins
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The Full Story
Färberdistel (Carthamus tinctorius) ist eine distelähnliche einjährige Pflanze, die hauptsächlich wegen ihres Samenöls angebaut wird und historisch für ihren rot-orangefarbenen Farbstoff, der als kostengünstiger Ersatz für Safran in Textilien und Kosmetika diente. Als Duftstoff ist Färberdistel marginal – die Blüten haben einen schwachen, staubigen, leicht krautigen Duft ohne die Kraft oder Komplexität von Safran.
Die Pflanze wird seit mindestens 1500 v. Chr. in Ägypten kultiviert, wo sie zum Färben von Mumienbinden verwendet wurde. Das Carthamin-Pigment in den Blütenblättern erzeugt einen roten Farbstoff, der vor der Verfügbarkeit synthetischer Farbstoffe verbreitet war. Heute wird Färberdistel hauptsächlich in Indien, den Vereinigten Staaten und Mexiko wegen ihres Samenöls angebaut, das reich an Linolsäure ist.
In der Parfümerie ist Färberdistel eher eine konzeptionelle Note als ein Standardbestandteil. Kein ätherisches Öl oder Absolue ist kommerziell bedeutend. Der Duft ist, wenn wahrnehmbar, schwach krautig und staubig – eine Hintergrundnote im Garten, kein Hauptakteur.
Im Grab des Pharao Tutanchamun wurden Distelblütenblätter gefunden, die zur Herstellung von Girlanden verwendet wurden. Die Ägypter schätzten die Pflanze eher wegen ihres Farbstoffs als wegen ihres Dufts – die altägyptische Parfümerie stützte sich auf weitaus aromatischere Materialien wie Weihrauch, Myrrhe und Lilie.
Extraction & Chemistry
Extraction method: Kein kommerziell bedeutsames ätherisches Öl oder Absolue. Distelsamenöl wird für kulinarische und kosmetische Zwecke kaltgepresst, hat aber ein vernachlässigbares Aroma. Blütenblattextrakte werden eher als Farbstoff (Carthaminpigment) als als Duftstoff verwendet.
N/A — komplexe Mischung (Öl besteht hauptsächlich aus Linolsäure C₁₈H₃₂O₂ Triglyceriden)
CAS Number
8001-23-8
Botanical Name
Färberdistel
IFRA Status
Keine bekannten Einschränkungen
Synonyms
FALSCHER SAFRAN · KARTHAUSENEXTRAKT
Physical Properties
Odor Strength
Niedrig
Appearance
farblose bis blassgelbe klare Flüssigkeit
Flash Point
235,00 °F. TCC (112,78 °C)
In Perfumery
Färberdistel spielt in der Parfümerie aufgrund ihres schwachen Dufts nur eine minimale direkte Rolle. Wenn sie in Duftbeschreibungen erwähnt wird, dient sie als atmosphärischer Modifikator – sie suggeriert Trockenheit, Wärme und sonnenverblasste Pflanzen. Das Konzept ist eher suggestiv als wörtlich zu verstehen. Färberdistelöl wird gelegentlich als Trägeröl in der Naturparfümerie verwendet.