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Färberdistel in der Parfümerie | Première Peau

BLUMEN  /  blumig · süß · pudrig
Färberdistel
Färberdistel perfume ingredient
CategoryBLUMEN
Subcategoryblumig · süß · pudrig
Origin
VolatilityHerznote
BotanicalFärberdistel
Appearancefarblose bis blassgelbe klare Flüssigkeit
Odor StrengthNiedrig
Producing CountriesChina, Indien, Vereinigte Staaten
PyramidHerz

Der Safran des armen Mannes. Schwach, leicht staubig, krautig – es geht mehr um Farbe als um Duft.

  1. Scent
  2. Terroir & Origins
  3. The Full Story
  4. Fun Fact
  5. Extraction & Chemistry
  6. In Perfumery
  7. See Also

Scent

Schwach, staubig und leicht krautig. Wenn Safran ein Ruf ist, ist Saflor ein Flüstern. Fast keine wahrnehmbare blumige Süße – nur eine trockene, leicht papierige Qualität mit einem schwachen grün-kräuterigen Hintergrund. Der Duft ist so dezent, dass viele Beobachter die Blume als nahezu geruchlos bezeichnen würden.

Evolution over time

Immediately

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After a few hours

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After a few days

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Terroir & Origins

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The Full Story

Färberdistel (Carthamus tinctorius) ist eine distelähnliche einjährige Pflanze, die hauptsächlich wegen ihres Samenöls angebaut wird und historisch für ihren rot-orangenen Farbstoff, der als kostengünstiger Ersatz für Safran in Textilien und Kosmetika diente. Als Duftstoff ist Färberdistel marginal – die Blüten haben einen schwachen, staubigen, leicht krautigen Duft ohne die Kraft oder Komplexität von Safran.

Die Pflanze wird seit mindestens 1500 v. Chr. in Ägypten kultiviert, wo sie zum Färben von Mumienbinden verwendet wurde. Das Carthamin-Pigment in den Blütenblättern erzeugt einen roten Farbstoff, der vor der Verfügbarkeit synthetischer Farbstoffe verbreitet war. Heute wird Färberdistel hauptsächlich in Indien, den Vereinigten Staaten und Mexiko wegen ihres Samenöls angebaut, das reich an Linolsäure ist.

In der Parfümerie ist Färberdistel eher eine konzeptionelle Note als ein Standardbestandteil. Kein ätherisches Öl oder Absolue ist kommerziell bedeutend. Der Duft ist, wenn wahrnehmbar, schwach krautig und staubig – eine Hintergrundnote im Garten und kein Hauptakteur.

Did You Know?

Did you know?
Im Grab des Pharao Tutanchamun wurden Distelblütenblätter gefunden, die zur Herstellung von Girlanden verwendet wurden. Die Ägypter schätzten die Pflanze eher wegen ihres Farbstoffs als wegen ihres Dufts – die altägyptische Parfümerie stützte sich auf weitaus aromatischere Materialien wie Weihrauch, Myrrhe und Lilie.

Extraction & Chemistry

Extraction method: Kein kommerziell bedeutsames ätherisches Öl oder Absolue. Distelsamenöl wird für kulinarische und kosmetische Zwecke kaltgepresst, hat aber ein vernachlässigbares Aroma. Blütenblattextrakte werden eher als Farbstoff (Carthaminpigment) als als Duftstoff verwendet.

↑ See Terroir & Origins for origin-specific methods.

Molecular FormulaN/A — komplexe Mischung (Öl besteht hauptsächlich aus Linolsäure C₁₈H₃₂O₂ Triglyceriden)
CAS Number8001-23-8
Botanical NameFärberdistel
IFRA StatusKeine bekannten Einschränkungen
SynonymsFALSCHER SAFRAN · KARTHAUSENEXTRAKT
Physical Properties
Odor StrengthNiedrig
Appearancefarblose bis blassgelbe klare Flüssigkeit
Flash Point235,00 °F. TCC (112,78 °C)

In Perfumery

Aufgrund seines schwachen Duftes spielt Distel in der Parfümerie nur eine minimale direkte Rolle. Wenn es in Duftbeschreibungen erwähnt wird, fungiert es als atmosphärischer Modifikator – es suggeriert Trockenheit, Wärme und sonnengebleichte Pflanzenstoffe. Das Konzept ist eher evokativ als wörtlich. Distelöl wird gelegentlich als Trägeröl in der Naturparfümerie verwendet.

See Also

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